Charlie fühlt sich einsam und allein. Sie macht sich viele Gedanken, aber schafft es nicht die richtigen Worte zu finden, um ihre Gefühle auszudrücken, schließlich muss man Dinge ja erst benennen können und selbst dann, könnten es die falschen Worte sein.
Als eines Tages ein neuer Schüler in die Klasse kommt, sich nach wenigen Minuten den Spitznamen Pommes einfängt, sich neben sie setzt und mit ihr spricht, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt, beginnt sich etwas in ihr zu verändern.
Und wisst ihr was das Tolle an der Handlung ist? Das hier ist nicht der Auftakt einer Liebesgeschichte.
Noah verbringt die Sommerferien mit ihrer Mutter und einem Freund der Familie in einem Ferienhaus in einem abgelegenen Dorf. Sie stellen fest, dass das Haus erst einmal auf Vordermann gebracht werden muss. David, ein Junge in Noahs Alter, hilft ihnen dabei. Eines Abends lassen sich beide auf ein gruseliges Spiel ein. Sie wollen Kontakt zu einem Geist aufnehmen.
Was den Inhalt betrifft, bin ich hin- und her gerissen. Vor einigen Jahren habe ich Whisper zum ersten Mal gelesen und war ziemlich begeistert von der Handlung, weil der Roman damals eines der ersten Thriller war, die ich gelesen habe. Jetzt als Erwachsene und viele Thriller bzw. Jugendbücher später, fallen mir Schwächen im Roman auf.
Bei dieser Rezension handelt es sich um den Reihenabschluss einer Trilogie. Ich werde nicht inhaltlich zu diesem Band spoilern, setze das Wissen aus den vorherigen Bänden für meine Rezension aber voraus.
Quinn scheint der Auserwählte zu sein, auf den der Saum so lange gewartet hat. Gemeinsam mit einem anderen Jungen soll er am Sternentor-Ritual teilnehmen um die Welt zu retten. Ob ihm das gelingen wird? Findet es heraus.
Den Inhalt der gesamten Vergissmeinnicht-Reihe fand ich gefühlt sehr chaotisch. Wir werden in die Welt des Saums geworfen und Kerstin Gier erklärt uns nicht viel zu dieser Welt. Das Interessante fand ich, dass mir genau das überhaupt nicht gefehlt hat. Ich hatte nicht den Eindruck, die Welt des Saums und auch dieses Sternenritual-Konzept verstanden zu haben. Aber dennoch hatte ich ziemlich viel Spaß mit dieser Trilogie.
In Die Insel der tausend Leuchttürme begibt sich unser allseits beliebter Literat Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz nach Eydernorn, einer kleinen, abgelegenen Insel, die ein Kurort für erkrankte Fabelwesen ist.
Doch sich auszuruhen liegt Mythenmetz nicht. So findet er sich schneller als gedacht in einem neuen zamonischen Abenteuer wieder.
Die Androidin Cinder hat es nicht leicht. Ihre Stiefmutter ist nicht nur ihr Vormund, Cinder ist im Grunde auch die Angestellte ihrer Stieffamilie. Als Mechanikerin hat sie sich einen Namen gemacht um etwas zum Familienunterhalt beizutragen. Als eines Tages Prinz Kai bei ihr auftaucht, weil seine Androidin kaputt gegangen ist, ahnt Cinder noch nicht, dass sie damit in eine gefährliche Geschichte hineingezogen wird.
Den Anfang von Wie Monde so silbern fand ich wirklich stark. Ich wurde direkt in die Handlung hineingeworfen. Cinder ist nämlich auf dem Markt bei der Arbeit und bekommt einen neuen Fuß gebracht. Na, habt ihr auch schon die Cinderella Assoziation? Mir hat es viel Spaß gemacht die Parallelen zum Märchen im Inhalt zu suchen. Richtig interessant wurde es, als die Handlung eine eigene Dynamik entwickelt und Stück für Stück von dem Märchen abweicht. Allerdings befürchte ich, dass genau das an manchen Stellen auch mein Problem war.
In dieser Rezension geht es um den zweiten Band der Eragon Reihe. Für meine Rezension setze ich voraus, dass ihr den ersten Band bereits kennt. Ich werde aber nicht inhaltlich zum zweiten Band spoilern.
Christopher Paolini knüpft mit Eragon – Der Auftrag des Ältesten inhaltlich direkt an das Ende des ersten Bandes an. Normalerweise kenne ich es von Fantasyromanen so, dass zwischen den Bänden etwas Zeit vergeht, aber nicht, dass die Handlung nahtlos ineinander übergeht. Hier fand ich das aber gut gelöst, da am Ende des ersten Bandes ein Etappenziel erreicht war, aber der große Konflikt noch ausstand.
Während wir Eragon bei seiner Ausbildung als Drachenreiter begleiten und gemeinsam mit ihm eine Menge Wissen erwerben, überraschte mich Christopher Paolini mit einem Handlungsstrang mit dem ich nicht gerechnet habe. Eragons Cousin Roran, der zu Beginn des ersten Bandes aufgebrochen ist, um Geld für seine Hochzeit zu verdienen, kehrt in seine Heimat zurück und muss erfahren, dass sein Vater ermordet wurde. Verantwortlich dafür ist sein Cousin Eragon, der auch noch die Flucht ergriffen hat. Ihr könnt euch also vorstellen, dass Eragon der Letzte ist, dem er in nächster Zeit begegnen möchte.
John Green kennen wir vor allem aufgrund seiner tiefgründigen Jugendhörbücher. Mit Die erste Liebe hat er mich aber positiv überrascht.
Eigentlich haben wir hier ein klassisches Jugendhörbuch vor uns: Colin hatte bereits 19 Freundinnen. Alle hießen sie Katherine und alle haben sie ihn verlassen. Als er dabei ist, um Katherine die 19. zu trauern, kann sein bester Freund Hassan Colins Selbstmitleid nicht mehr mit ansehen und überredet ihn kurzerhand zu einem Roadtrip. Colin möchte auf dieser Reise eine Formel austüfteln, welche die große Liebe und ihre Zukunft vorhersagt. Wird es ihm gelingen?
Die zwölfjährige Paula zieht mit ihrer Familie von einem Dorf bei Kiel in die Hamburger Großstadt. Doch anstatt froh darüber zu sein, dem ländlichen Leben zu entkommen, ist Paula alles andere als glücklich. Sie musste nämlich nicht nur ihre Freundinnen zurücklassen, sondern sich auch von ihrem Handballverein trennen.
Als ein neuer Sportlehrer an die Schule kommt mit dem Paula definitiv nicht gerechnet hat, gibt es aber wieder Hoffnung.
Der Anfang von Siebenmeter für die Liebe hat mich beeindruckt. Wir lernen innerhalb weniger Minuten die wichtigen Infos über die Handlung: Paulas Unzufriedenheit arbeitet Dora Heldt deutlich heraus und auch wie Paulas gewohnte Welt eigentlich aussehen sollte. So sorgte die Autorin für einen leichten Einstieg in die Handlung.
Furia wünscht sich nichts sehnlicher als endlich in Besitz ihres Seelenbuches zu kommen. Dank ihrem Vater hat sie früh gelernt, was man mit der Magie der Worte bewirken kann. Immer wieder nimmt er sie auf geheime Missionen mit. Als eine Mission aber gehörig schiefgeht und auch noch Furias Bruder entführt wird, gerät ihr Wunsch nach dem Seelenbuch in den Hintergrund. Sie will nur noch eins: Ihren Bruder retten.
Der Klappentext von Die Seiten der Welt ködert uns mit jeder Menge Bücherliebe. Glücklicherweise wurden meine Erwartungen hier erfüllt. Die Bücher dienen nicht nur als Köder, sondern spielen eine zentrale Rolle in der Handlung. Kai Meyer baut seine neue Fantasywelt nämlich um die Bibliomantik herum auf. Beeindruckt war ich, wie gut seine Welt durchdacht ist.
Stefania, von allen nur Fusia genannt, kommt aus einer ländlichen Region in Polen in die nächstgrößere Stadt um dem tristen Leben auf dem Land zu entkommen. Sie findet Arbeit in dem Laden des jüdischen Ehepaars Diamant. Schnell freundet sie sich mit dem Ehepaar und deren drei Söhnen an. Es sind die 1930er Jahre und Fusia begreift, dass ihre Freundschaft zur Familie Diamant nicht nur deren Überleben sichert, sondern sie alle auch in große Gefahr bringt.
Der Inhalt von Das Mädchen das ein Stück Welt rettete war für mich sehr herausfordernd. Der Roman ist nach einer wahren Begebenheit erzählt. Fusia und Familie Diamant sind reale Personen. Sharon Cameron beschloss einen Roman über diese Geschichte schreiben zu wollen, als sie eine Dokumentation über Fusia sah. Was mich sehr bedrückt hat waren vor allem zwei Dinge: