Mein Jahr 2015 – Buchige Highlights, Musik des Jahres und meine schönsten Erlebnisse

Gelesen 2015 – Die Statistik 
Gelesen 2014: 36 Bücher
Gelesen 2015: 38 Bücher
Mitgenommen ins neue Jahr:
In ein fernes Land von Elizabeth von Arnim
Meine Lieblingsbücher 2015 
Vielleicht morgen von Guillaume Musso
Die Mitte der Welt von Andreas Steinhöfel
Der Ruf des Kuckucks von Robert Galbraith
Der Seidenspinner von Robert Galbraith
Der Engelsbaum von Lucinda Riley
Das Lied der Freiheit von Ildelfonso Falcones
Das finstere Tal von Thomas Willmann
Wir können alles sein, Baby von Julia Engelmann
Momente 2015 
Einjährigen Blog Geburtstag 
Gerade in den letzten Jahren gab es bei mir was das Bloggen betrifft ein großes Hin- und her. Ich war unzufrieden, wusste aber auch nicht, was ich wollte. Jetzt habe ich das Gefühl bloggertechnisch angekommen zu sein. Obwohl das Hauptaugenmerk des Blogs auf Bücher und der Literatur liegt, bleibt trotzdem noch genügend Raum für andere nicht literarische Beiträge.
Konzertjahr 2015 
Wenn ich so vergleiche, fällt mir auf Anhieb nur ein (!) Konzert ein, dass ich 2014 besucht habe. Dafür war 2015 schon um einiges mehr los.
Dieses Jahr fällt wohl unter das Motto: “Alle guten Dinge sind 3”. Begonnen hat das Konzertjahr für mich mit Sunrise Avenue, ist dann nur wenige Wochen später mit AnnenMayKantereit weitergegangen, nur um kurz darauf mit Max Mutzke zu enden. Ich fange jetzt schon an für 2016 zu sparen 🙂

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Shadowmarch – Die Grenze

Das Hörbuchcover von "Shadowmarch - Die Grenze" Band 1 der Shadowmarch-Reihe.
Bild von der Hörverlag

Der Inhalt

Der Klappentext von “Shadowmarch” fasst den Inhalt ziemlich gut zusammen. Zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichte einzutauchen, da einem eine Fülle von Namen und Informationen entgegenkommen, die erst einmal verarbeitet werden müssen. Ich hatte am Anfang Mühe Charaktere einordnen zu können, bzw. zu filtern, ob sie jetzt wichtig, oder nur einmalig platziert waren.

Nach und nach lichtete sich aber der Nebel und ich begann mich in dem Roman zurechtzufinden. Tad Williams versteht sich sehr gut darauf Handlungsstränge zu verstricken. Man merkt bei Band 1 sofort, dass es sich hier um eine Reihe handelt, weil die Handlungsstränge offen gehalten werden und dem Leser bald klar wird, dass die Geschichte hier erst richtig los geht und offene Fragen keine einfache Antwort haben werden.

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Lesend und blubbernd durch die Weihnachtszeit

Kleines Vorwort und Erklärung 
Hallöchen ihr Lieben,
ich hoffe ihr hattet alle ein schönes Weihnachtsfest und genießt die beiden Feiertage.
Wie bereits bei Ankas Geblubber zu lesen ist, nehme auch ich an der weihnachtlichen Aktion “Lesend und blubbernd durch die Weihnachtszeit” teil. Ja, mir ist durchaus bewusst, dass es eigentlich Teil der ersten Aufgabe gewesen wäre, diesen Post rechtzeitig online zu stellen.
Da mein Adventskalender aber bis gestern gelaufen ist, wollte ich euch nicht mit Reizen überfluten. Hier könnt ihr nachlesen, wie ich in die Aktion gestartet bin und was ich bisher erlebt habe. Der Post wird übrigens stetig aktualisiert…

24. Türchen: Ende gut alles gut

Bild von A. Mack
Der Tag neigte sich dem Ende zu. Viele Kinderträume waren an diesem Weihnachtstag erfüllt worden. Selbst wenn nicht alle passenden Geschenke unter dem Baum gefunden wurden, waren es dieses Jahr nicht nur weiße, sondern auch harmonische Weihnachten geworden.
Ein Jahr später, nachdem das Gemeindehaus beinahe vollständig abgebrannt war, fand trotz, oder gerade deswegen, der alljährliche Weihnachtsgottesdienst in der Kirche auf dem Gelände statt. Allerdings gab es dieses Jahr eine Planänderung. Der Gottesdienst hatte bereits um 23:00 Uhr begonnen, sodass sich die Besucher pünktlich um 00:00 Uhr auf dem Vorplatz einfinden konnten. Dort sollte, nicht wie von jüngeren Gemeindemitgliedern gefordert, ein Feuerwerk steigen, sondern das Weihnachtsfest mit Musik und einem leuchtenden Baum verabschiedet werden. Aber dazu später mehr.

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23. Türchen: Unerwarteter Besuch

Bild von A. Mack

 

„Papa! Wann stellst du den Baum auf?“,
„Wann kommt Oma?“
„Moritz, jetzt geh endlich aus meinem Zimmer.“
 
Waren Kinder nicht etwas Schönes? Ganz besonders am Weihnachtstag. Schnell las ich den Kommentar zu Ende und beschloss mir die restlichen Blogbeiträge heute Abend durchzulesen. Wenn die Kinder irgendwo mit ihren Geschenken beschäftigt im Haus herumtollten, oder zufrieden in ihren Bettchen schliefen. Glücklicherweise gehörte meine Mutter zu der Generation, die für Ordnung sorgte. Also musste ich mir keine Gedanken darüber machen, wie der Abend ablaufen würde. Sie verteilte die Aufgaben und wir alle packten an. Ich war ihr gerade im letzten Jahr wirklich sehr dankbar für die Hilfe. Als meine Frau endlich ausgezogen war, hatte die Arbeit schließlich nicht aufgehört.

22. Türchen: Hin- und hergerissen

Bild von A. Mack

 

„Warum um alles in der Welt willst du in dieses verdammte Dorf zurückfahren? Ich denk jedenfalls gar nicht dran, ihm frohe Weihnachten zu wünschen.“
„Er ist immer noch dein Vater. Außerdem macht man das halt so. Wir müssen ja auch nicht lange bleiben“, versuchte ich meine Tochter zu überreden. Das letzte Jahr war für keinen von uns wirklich einfach gewesen. Die Scheidung war immer noch nicht durch, aber wir arbeiteten an einer friedlichen Lösung. Zumindest ich… Meine Kinder waren stattdessen auf Kriegsfuß und mieden ihren Vater. Er schien sie aber auch wohl nicht großartig zu vermissen. Immerhin flossen die Unterhaltszahlungen dahin, wo sie sollten. Ach, was redete ich da? Langsam eignete ich mir wohl doch noch die Sprache meiner pubertären Tochter an. „Dann eben nicht!“, rief ich ihr durch die geschlossene Zimmertür entgegen, schlich mich in den kleinen Flur, zog meine Schuhe an und machte mich auf den Weg.

21. Türchen: Gerdas Weihnachtsgeschenk

Bild von A. Mack
Langsam machte ich mich auf den Heimweg. Heute war wieder mein wöchentlicher Besuch bei Tess angefallen. Wir beide hatten das große Feuer überlebt. Allerdings war ich in deutlich besserer Verfassung als meine ehemalige Freundin. Jedoch schaffte ich es einfach nicht, sie hängen zu lassen. Immerhin war es für uns beide damals nicht einfach gewesen und im Gegensatz zu mir war sie jetzt ganz alleine. Da packte mich doch etwas das Mitleid.

20. Türchen: Was mir gehört

Bild von A. Mack
Auch im Alter beging man noch Sünden. Hier rede ich nicht von einer harmlosen Tafel Schokolade, oder einem Stück Sahnetorte. Nein, manchmal gehörte auch ich zu den Menschen, die sich nicht damit aufhielten Gutes zu tun. So holte ich mir ein Jahr später zurück, was mir genommen wurde. Und mein schlechtes Gewissen war in diesem Moment nicht vorhanden.

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19. Türchen: Kellys Einsatz

Bild von A. Mack
„Wer stört?“, Kelly hatte eine verdammt knifflige Konstruktion zwischen Fahrrad, Handy und Einkaufstaschen gebastelt, um den Anrufer möglichst schnell entgegenzunehmen. Obwohl die Nummer nicht in ihren Kontakten vorhanden war. Allerdings hatte sie keine Ahnung, wie lange die Konstruktion bestehen bleiben könnte. „Ähm ist hier nicht … Timmys Mutter?“, fragte eine erstaunte Männerstimme am anderen Ende. Timmy? Wer zum Henker war…? Ach natürlich! Wie konnte sie den Knirps, den sie bis Anfang des Jahres betreut hatte, nur vergessen?

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18. Türchen: Der Verrat

Bild von A. Mack
„Timmy! Wenn du dein Zimmer nicht aufgeräumt hast, kommt Olli nicht zum spielen vorbei“, hörte ich meine Mutter rufen. Ich schob gerade die letzten Spielsachen unter mein Bett. Natürlich wusste ich, dass sie mich anlog. Olli würde kommen. Und zwar weil Mummy meine Weihnachtsgeschenke einkaufen musste. Und das konnte sie eben nicht machen, wenn ich dabei war.

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