Sprachwissenschaftler Tom begibt sich auf Spurensuche. Er möchte erforschen was mit dem Sonettenkranz passiert ist, den der Dichter Frances Blundy seiner Frau Vivien zum Geburtstag schenkte. Das Dokument ist vor vielen Jahren spurlos verschwunden, Frances und Viven schon längst verstorben.
Während er sich in seiner Suche verliert scheint er das Leben von Frances und Vivien fast besser zu kennen als sein eigenes.
Der Inhalt klingt ziemlich gruselig. Drei befreundete Pärchen verbringen die Ferien gemeinsam in einem alten Haus in England. Doch unter der Oberfläche brodelt es gewaltig. Schnell wird klar, dass nicht alles so friedlich ist, wie es scheint. Als dann noch ein schreckliches Unglück passiert, ist nichts mehr wie es war.
Das Spannende am Inhalt ist vor allem, dass er leise erzählt wird. Das fand ich sehr faszinierend. Mich interessierte natürlich, wie es zu dem Verbrechen kam und wer der Täter war. Ich fand es aber sehr angenehm, dass die Handlung ruhig erzählt wurde.
Charlotte Link erzählt die Handlung aus verschiedenen Perspektiven. Dennoch gibt es eine Figur, bei der alle Perspektiven zusammenkommen. Das ist Jessica: Sie gehört noch nicht lange zu der Gruppe aus Freunden und fühlt sich dort auch nicht wirklich wohl. Sie sagt, was sie denkt, traut sich aber trotzdem nicht, das zu tun, was sie gerne möchte. Als sich die Situation im Haus von einem Moment auf den anderen ändert, ahnt Jessica, dass sie sich auf eine Reise in die Vergangenheit ihres Mannes begeben muss.
Bei dieser Rezension handelt es sich um die Besprechung des Folgebandes einer Reihe. Ich werde nicht inhaltlich zum Band spoilern, setze das Wissen aus den vorherigen Bänden für meine Rezension aber voraus.
Als Cormoran Strike auf Decima Mullins trifft, möchte er ihre Anfrage am liebsten ablehnen. Sie will, dass die Privatdetektei Strike und Ellacott klärt, dass es sich bei der verstümmelten Leiche, die in einem Silbergeschäft gefunden wurde, um ihren verschwundenen Partner Rupert Fleetwood handelt. Warum sonst, sollte er sie einfach so verlassen haben? Für die Polizei ist der Fall längst gelöst: Es war ein gesuchter Verbrecher.
Strike und Robin sind Anfragen wie die von Decima nicht fremd. Sie wollen nicht, dass ein Fall geklärt wird, sondern suchen lediglich Beweise für ihre Theorien. Doch Strike und Robin werden neugierig: Was hat es mit der Leiche auf sich? Ist es tatsächlich Rupert? Oder doch irgendjemand ganz anderes?
Bei dieser Rezension handelt es sich um die Besprechung eines Reihenabschlusses. Ich werde nicht inhaltlich zu diesem Band spoilern, setze das Wissen aus den vorherigen Bänden aber für meine Rezension voraus.
Die verschwundene Schwester, der siebte Band der Sieben-Schwestern-Reihe endete gefühlt mit einem lauten Knall: Merry, Pa Salts einzige leibliche Tochter, hält sein Tagebuch in den Händen. Wie der Name des letzten Bandes verrät, wird es nun Zeit Pa Salt, den geheimnisvollen Adoptivvater der Schwestern besser kennenzulernen und dafür reisen wir ziemlich weit in der Zeit zurück.
Jasmine ist das, was man einen waschechten Workoholic nennt. Sie lebt für ihren Job. Ihre Aufgabe ist es, Firmen aufzubauen um sie dann für mehr Geld weiterzuverkaufen. Doch als sie von ihrem Geschäftspartner aus dem Unternehmen geworfen und zu einer einjährigen Auszeit gezwungen wird, muss sie sich fragen, wie sie ihren Alltag füllen kann. Mehr Zeit mit ihrer Schwester Heather verbringen? Ihren lauten und nervigen Nachbarn Matt beobachten? Oder sich heimlich einen neuen Job suchen? Fragen, die Jasmine vor eine schwierige Herausforderung stellen. Sie wird nämlich auf sich selbst zurückgeworfen und muss sich fragen, ob sie sich selbst überhaupt noch erträgt.
Bei Reserve handelt es sich um Prinz Harrys Biografie. Er erzählt von seiner Kindheit und wie sich der frühe Tod seiner Mutter Diana auf sein Leben auswirkte. Außerdem benennt er die Konflikte, die seine Hochzeit mit Meghan Markle mit sich brachten.
Den Anfang von Reserve fand ich dramaturgisch interessant gewählt. Harry beginnt seine Erzählung bei der Beerdigung von Queen Elizabeths Ehemann Philipp. Er hat ein Streitgespräch mit seinem Vater Charles, den er im Hörbuch nur Pa nennt und mit seinem Bruder William, von ihm Willy genannt. Beide konnten es nicht nachvollziehen, warum Harry und Meghan England Hals über Kopf verlassen haben. Harry begreift, dass sie es wirklich nicht verstehen. Also beschließt er, dieses Buch zu schreiben.
Janet Pims ganzer Stolz ist ihr Garten, der in einer Kleingartenanlage steht. Sie pflanzt nicht irgendwelche Blumen an, die schick aussehen. Nein, alles in Janets Garten hat eine Funktion. Sie weiß wofür man bestimmte Kräuter braucht, oder wie man mit Problemen im Garten umgeht.
Allerdings kann sie ihr Wissen darüber mit niemandem teilen. Die anderen Leute in der Kleingartenanlage meiden sie. Dabei hat Janet keine Ahnung warum. Schließlich möchte sie nur helfen und allen die Möglichkeit geben, das Beste aus ihrem Garten herauszuholen.
Als die Kleingartenanlage vor dem Aus steht, müssen die Besitzenden zusammenarbeiten um ihr Paradies zu retten. Wird ihnen das gelingen?
Arthur Hastings wird von seinem Freund John Cavendish eingeladen, seinen Urlaub bei ihm und seiner Familie zu verbringen. Da Arthur als Kind viel Zeit bei der Familie verbracht hat, freut er sich auf ein Wiedersehen und ahnt nicht, dass aus dem Erholungsurlaub nicht viel werden wird. Denn die Hausherrin Emily Inglethorp, wird ermordet.
Alle, sowohl die Familie als auch die Bediensteten, glauben den Täter zu kennen. Hastings hingegen bittet darum, seinen Freund Hercule Poirot mit dem Fall beauftragen zu dürfen. Und das aus gutem Grund, wie sich bald herausstellen wird.
Bei diesem Hörbuch handelt es sich um den siebten Band einer Reihe. Ich werde inhaltlich nicht spoilern, setze aber das Wissen aus den vorherigen Bänden für meine Rezension voraus.
Strike und Robin haben es bei ihrem aktuellen Fall wieder mit einem schwierigen Thema zu tun. Sie wurden von einem wohlhabenden Herrn gebeten, dass die Detektei seinen Sohn Will aus der Universal Humanitarian Church (UHC), einer Sekte, befreien soll. Er befindet sich auf einer Farm und hat keinen Kontakt zu seiner Familie. Der Detektei bleibt nichts anderes übrig als Robin als verdeckte Ermittlerin auf die Farm zu schicken, mit dem Ziel dort Informationen zu sammeln und Vertrauen zu Will zu gewinnen.
Durch einen unglücklichen Zufall kommt Anne zu den Geschwistern Matthew und Marilla. Beide wollten eigentlich einen Jungen adoptieren, der ihnen auf Green Gables etwas zur Hand gehen kann. Stattdessen bekommen sie ein verträumtes Mädchen, dass jede Menge Fantasie mitbringt. Wird diese Konstellation gutgehen?
Anne auf Green Gables ist der Auftakt einer Reihe. Im ersten Band lernen wir Anne und ihre Pflegeeltern, die Geschwister Marilla und Matthew kennen. Interessant zu beobachten war für mich wie Lucy M. Montgomery die Beziehung zwischen Anne und Marilla beschreibt. Marilla hat ihr Herz und ihre Gefühle gut hinter einer harten Schale verborgen. Auch Marillas Bruder Matthew ist ein sehr zurückhaltender, schüchterner Zeitgenosse. Anne hingegen hat keine Mühe über das, was in ihr vorgeht, zu sprechen. Sie redet gern und viel und lässt sich immer wieder von den Dingen ablenken, die in ihrer Umgebung passieren.