Mein neues Buch ist da, Verzettelung in der Hörbuchwelt und Robin Hood im Musik-Streaming – Zurückgeblickt auf den März 2026

Im Vordergrund Krähen auf einem Feld. Im Hintergrund das erste Grün des Jahres.
Bild von: Emma Zecka

Hallo zusammen,

im März war ich erleichtert darüber, mit Guy Montag den Weg aus einem aussichtslosen Alltag gefunden zu haben und war froh mit Tom endlich die Forschungen zu Vivians Geburtstagsessen beenden zu können, ärgerte mich mit Tyrion Lannister über seine Familie, fand dank George R. R. Martin eine neue Lieblingsfigur und las gemeinsam mit Tamara neugierig in ihrem Tagebuch und hoffte, dass sie es wirklich schafft, ihr Leben zu ändern.

Außerdem hat im März ein neues eBook das Licht der Welt erblickt. Aber das habt ihr bestimmt schon mitbekommen. Oder? ODER?

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Throne of Glass – Die Erwählte

Das Hörbuchcover von "Throne of Glass - Die Erwählte"
Bild von HörbuchHamburg Verlag

Der Inhalt

Celaena, eine Verbrecherin, befindet sich in einem berüchtigten Straflager. Sie weiß, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis sie sterben wird.

Eines Tages schaut der Kronprinz vorbei und macht ihr ein verlockendes Angebot: Sie soll sein Champion werden und gegen dreiundzwanzig andere Kandidaten antreten. Wenn sie gewinnt, wird sie dem König vier Jahre lang dienen. Danach ist sie frei. Etwas, das Celaena noch nie war.

Doch sie ahnt nicht, in welches Abenteuer sie sich hier hinein begibt.

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Wie Monde so silbern

Das Hörbuchcover zu "Wie Monde so silbern". Drücke die Eingabe- oder die Leertaste um zur Rezension zu gelangen.
Bild von HörbuchHamburg

Der Inhalt

Die Androidin Cinder hat es nicht leicht. Ihre Stiefmutter ist nicht nur ihr Vormund, Cinder ist im Grunde auch die Angestellte ihrer Stieffamilie. Als Mechanikerin hat sie sich einen Namen gemacht um etwas zum Familienunterhalt beizutragen. Als eines Tages Prinz Kai bei ihr auftaucht, weil seine Androidin kaputt gegangen ist, ahnt Cinder noch nicht, dass sie damit in eine gefährliche Geschichte hineingezogen wird.

Den Anfang von Wie Monde so silbern fand ich wirklich stark. Ich wurde direkt in die Handlung hineingeworfen. Cinder ist nämlich auf dem Markt bei der Arbeit und bekommt einen neuen Fuß gebracht. Na, habt ihr auch schon die Cinderella Assoziation? Mir hat es viel Spaß gemacht die Parallelen zum Märchen im Inhalt zu suchen. Richtig interessant wurde es, als die Handlung eine eigene Dynamik entwickelt und Stück für Stück von dem Märchen abweicht. Allerdings befürchte ich, dass genau das an manchen Stellen auch mein Problem war.

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Neues aus der Hörbuchwelt: April – Juni 2024

Ein Kopfhörer zwischen dem Hörbücher klemmen. Davor ist ein Schild auf dem "Neues aus der Hörbuchwelt" steht.
Bild von: Emma Zecka

Hallo Hörbuchfans, oder solche, die es werden wollen,

auch im zweiten Quartal werfen wir wieder einen Blick in die Neuerscheinungen der verschiedenen Hörbuchverlage. In dieser Rubrik stelle ich euch nicht nur die Neuerscheinungen vor, die ich interessant finde, sondern möchte vor allem eine bunte Mischung zusammenstellen, in der Hoffnung, dass spannende Hörbücher für euch dabei sind.

Die Neuerscheinungen habe ich nach den Monaten sortiert, in denen sie erschienen sind bzw. erscheinen werden.

Ich wünsche euch viel Spaß beim stöbern.

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QualityLand 2.0.

Das Hörbuchcover von QualityLand 2.0.
Bild von HÖrbuchHamburg

Der Inhalt

Hierbei handelt es sich um den zweiten Band einer Reihe. Ich werde nicht inhaltlich zum ersten und zweiten Band spoilern. Ihr könnt meine Rezension also bedenkenlos lesen.

Leider hat mich der Inhalt absolut enttäuscht und zwar aus mehreren Gründen:

Keine klare Hauptfigur

In QualityLand 2.0 gab es keine klare Hauptfigur. Wir begleiten Peter, die Hauptfigur aus dem ersten Band, seine Freundin Kiki und erleben immer wieder Szenen mit 2-3 Figuren, deren Bedeutung mir für die Handlung nicht wirklich klar war.

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ÖDLAND – Der Keller

Das Hörbuchcover von "ÖDLAND - Erstes Buch der Keller" Band 1 der ÖDLAND-Reihe.
Bild von Lucid Dreams

Der Inhalt

Eigentlich wollte ich mir vornehmen, in nächster Zeit keine Dystopien zu hören. Schließlich sind die Nachrichten schon gruselig genug. Dann bekam ich aber eine Mail von Christoph Zachariae, der mir von ÖDLAND, seinem dystopischen Thriller, erzählte. Christoph Zachariae ist Selfpublisher. Da es für Selfpublisher ziemlich schwer ist, das eigene Buch als Hörbuch zu produzieren wollte ich ihn unbedingt unterstützen und bin von der Handlung positiv überrascht worden.

Was mir am Inhalt richtig gut gefällt ist, dass es keine typische Dystopie ist. Es gibt kein System, das von einer Gruppe rebellierender Personen gestürzt werden will. Die Zivilisation in ÖDLAND wurde zerstört. Vereinzelt haben sich Gruppen zusammengeschlossen, die versuchen zu überleben, oder sich mühsam einen neuen Alltag erarbeitet haben. Schon allein das ist ein ziemlich spannendes Setting.

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1984

Bild von RandomHouse Audio
Bild von RandomHouse Audio

Der Inhalt

ACHTUNG: Dieses Hörbuch enthält ein Vorwort von Robert Habeck, das die wesentlichen Aspekte von 1984 spoilert. Ich empfehle daher dringend, das Vorwort erst nach Beenden des Hörbuches zu hören. Das Hörbuch beginnt ab Track 10.

Triggerwarnung: körperliche und psychische Folter.

1984 ist einer der Klassiker, den gefühlt alle kennen. Als jemand beim Bücherstammtisch vorschlug, gemeinsam einen Ausflug in das dystopische Abenteuer zu wagen, war ich sofort mit dabei. Außerdem machte mich die Lesung von Christoph Maria Herbst neugierig. Warum die Lesung das Beste an dem ganzen Hörbuch ist, verrate ich euch jetzt.

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Ophelia Scale – Die Welt wird brennen

Das Cover von "Ophelia Scale - Die Welt wird brennen" Band 1 der Ophelia-Scale Trilogie.
Bild von cbt

Das Cover / die Gestaltung

Das Hardcover ist mit einem Schutzumschlag gestaltet. Auf der Vorderseite sehen wir den Oberkörper eines grimmig dreinblickenden Mädchens. Darunter steht der Schriftzug des Titels. Zu Beginn rollte ich etwas mit dem Auge, als ich das Cover gesehen habe und zwar aus zwei Gründen: Zum einen sehen wir hier keine Silhouette, sondern ein Gesicht, weswegen uns die Möglichkeit genommen wird, uns Ophelia Scale selbst vorzustellen.

Zum anderen bringt das Cover das Merkmal von Dystopien ziemlich gut auf den Punkt: In Dystopien gibt es meistens eine fragwürdige Gesellschaft und eine*n Protagonist*in, der/die entweder aktiv oder passiv Teil einer Revolution wird. Ophelias Blick deutet also darauf hin, dass ihr etwas gar nicht passt. Im ersten Moment nervte es mich, weil ich befürchtete auf eine trotzige Protagonistin zu treffen.

Allerdings stellte ich fest, dass ich je mehr ich in die Geschichte eintauchte, das Cover letztendlich immer treffender fand, weil es Ophelia als Protagonistin irgendwie recht gut auf den Punkt bringt.

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Der Report der Magd

Das Hörbuchcover von "Der Report der Magd"
Bild von HörbuchHamburg Verlag

Die Handlung

Wir lernen eine Magd kennen, die in einer dystopischen Welt lebt. Sie soll Kinder für ein Ehepaar gebären, da die Ehefrau nicht mehr schwanger werden kann.

Interessant aber auch ziemlich verwirrend, finde ich die drei Zeitstränge aus denen die Geschichte erzählt wird: Unsere Protagonistin erzählt uns zum einen von der Zeit, in der sie studierte und später mit ihrem Ehemann und ihrer Tochter zusammenlebte.
Zum anderen berichtet sie auch von dem Unterricht in einer Umkonditionierungseinrichtung – ich bezeichne diese Einrichtung so, da die Institution nämlich genau das ist -, in der sie an das Leben als Magd gewöhnt werden soll und die neuen Werte und Normen der Gesellschaft beigebracht bekommt.
Und zum Schluss erleben wir die Magd in der Gegenwart und zwar bei ihrem aktuellen Arbeitgeber.

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Das Lied der Wächter – Das Erwachen

Das Cover von "Das Lied der Wächter - Das Erwachen"
Bild von Gmeiner Verlag

Isonas Meinung

Schon allein die Idee war sehr spannend und hat mich sofort neugierig gemacht.

Der Schwarzwald verseucht und nicht mehr zugänglich? Mysteriös – schon fast nahe an Fantasy, wobei nicht ganz klar ist, was sich hinter der geheimnisvollen Kraft verbirgt.

Zudem finde ich verlassene Orte unglaublich faszinierend und die Überlegung, wie der Schwarzwald nach 16 Jahren ohne Zivilisation aussehen könnte, war unglaublich packend.

Das Setting gefiel mir also schon einmal sehr gut und war wahrscheinlich einer der Gründe, weshalb ich das Buch lesen wollte (obwohl ich kein großer Fan von Regio-Krimis bin). Plus die Tatsache, dass der Autor in meiner Heimatstadt wohnt.

Das Cover reflektiert die Atmosphäre des gesamten Buchs. Vor allem die Spiegelung im unteren Teil gefällt mir gut, weil es sehr mystisch wirkt, dass nicht das gesamte Bild einfach nur gespiegelt wurde.

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