Die Gewinner

Bei Die Gewinner handelt es sich um den dritten und letzten Band der Björnstadt-Reihe. Ich werde inhaltlich nicht spoilern, setze aber das Wissen aus den vorherigen Bänden voraus.

Das Hörbuchcover von "Die Gewinner"
Bild von der Hörverlag

Der Inhalt

Die Handlung beginnt mit einem Ereignis, das eine Kettenreaktion in Gang bringt. Über Björnstadt und der Nachbarstadt Hed tobt ein Sturm, der die Eishockeyhalle von Hed vollkommen zerstört. Für die Menschen in Hed ist das ein harter Schlag. Immerhin hat ihre Stadt in den letzten Jahren viel an Attraktivität verloren.

In der Nacht des Sturms stirbt eine Person in Björnstadt, die das Leben vieler Figuren beeinflusst hat. So ist es selbstverständlich, dass Benji und Maya wieder in die Heimat zurückkehren um der Person die letzte Ehre zu erweisen.

Es ist so schwer, den Inhalt von Die Gewinner zusammenzufassen, ohne sich in der Kettenreaktion, welche der Sturm auslöst, wiederzufinden und schon mitten in der Handlung zu sein.

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Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um seine große Liebe wiederzufinden

Das Hörbuchcover von "Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um seine große Liebe wiederzufinden"
Bild von Argon Verlag

Der Inhalt

Inhaltlich konnte mich die Geschichte schon nach wenigen Minuten fesseln. Pikays Abenteuer beginnt mit dessen Geburt. Schnell wird dem Leser klar, dass der “Unberührbare” kein einfaches Leben hat. Schon früh packen den Jungen Zweifel: Warum möchte keines der anderen Kinder mit ihm spielen? Was macht ihn so besonders? Kastensystem hin oder her: Die alte Tradition ist aus Indien trotz neuer Gesetze nicht wegzudenken.

Ich finde es sehr schön, dass wir als Leser Pikay dabei begleiten, wie er erwachsen wird und beginnt die Welt zu verstehen. Wir erleben also, wie er sich entwickelt und zu der Person wird, die er heute ist. Als ich den Titel der Geschichte hörte, bin ich davon ausgegangen, dass der Großteil von Pikays Abenteuer die Reise von Indien nach Schweden sein wird. Allerdings beschäftigt sich die erste Hälfte der Biografie damit, Pikay vorzustellen und ihn zu beschreiben. Gerade seine verträumte, liebenswürdige und manchmal auch naive Art habe ich schnell ins Herz geschlossen.

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