Das Paket

Das Hörbuchcover von "Das Paket"
Bild von Audible

Der Inhalt

Lange war ich mir unsicher, ob ich Das Paket wirklich lesen sollte. Die letzten Bücher von Sebastian Fitzek hatten mich eher enttäuscht. Dennoch schaute ich mir bei der Frankfurter Buchmesse 2016 die Buchvorstellung zu Das Paket an und merkte, dass ich wirklich neugierig auf die Geschichte wurde.

Als Sebastian Fitzek dann noch erwähnte, dass es sich wieder um einen Psychothriller handelte… (Den Rest könnt ihr euch ja wahrscheinlich denken, weil ich sonst wohl kaum eine Rezension über ein ungelesenes Buch verfassen würde 🙂 ).

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Wo wir auf der #LBM17 zu finden sind…

Bild von Leipziger Buchmesse

Wie bereits angekündigt werden Skyara und ich kommende Woche die Leipziger Buchmesse das erste Mal unsicher machen.
Skyara ist schon ganz hibbelig und freut sich auf ein erneutes Treffen mit Autorin Fanny Bechert und die erste persönliche Begegnung mit Angela Aiden.
Ich bin schon sehr gespannt auf die LBM, da ich bisher viel von der Messe gehört habe. Außerdem freue ich mich auf bekannte Bloggerkollegen und neue Begegnungen.

Nun stellt sich die Frage: Wo könnt ihr uns treffen?

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Ge(h)schaut – Der ESC Vorentscheid – Unser Song 2017

Foto: A. Mack

Wie jedes Jahr fand auch 2017 im Februar der Vorentscheid zum diesjährigen Eurovision Song Contest statt. Allerdings fand ich die Sendung ziemlich schlecht beworben. Ich erfuhr mehr zufällig in einem Interview davon und trug mir den Termin natürlich gleich in den Kalender ein. Mir wurde zwar erzählt, dass während eines Fußballspiels darauf aufmerksam gemacht wurde, ich fragte mich aber ernsthaft, ob die Fußballfan Zielgruppe auch wirklich Interesse daran habe, den Eurovision Song Contest zu schauen. Ihr seht: Schon im Vorwort wird’s kritisch :-).

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Jetzt, Baby

Das Cover von "Jetzt, Baby"
Bild von der Hörverlag

Die Rezension

Jedes Mal wenn ich ein Hörbuch von Julia Engelmann beendet habe, frage ich mich, wie ich das jetzt rezensieren soll. Es ist kein klassisches Buch, erzählt aber dennoch eine Geschichte. Eine Geschichte, die man eigentlich selbst hören muss, um sie ganz erfassen zu können. Aber beginnen wir von vorn…

Wie immer liest Julia Engelmann ihre Texte selbst. Ich mag ihre vielfältige Art der Interpretation. Manchmal glaube ich, sie sitzt mir gegenüber und ist auf der Suche nach den richtigen Worten. Dann nimmt sie mich wieder mit auf eine Karussellfahrt. Wir beginnen mit der Umrundung, drehen uns immer schneller und schneller, bis wir schließlich wieder am Anfang ankommen aber trotzdem mehr wissen, als zu Beginn.

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Paris Du und Ich

Cover von "Paris du und ich"
Bild von cbj Verlag

Der Inhalt

Wer jetzt denkt, dass der Klappentext spoilert, irrt sich: Die Geschichte kommt schnell voran, sodass wir nicht lange in dem Glauben leben, dass aus Emma und Alain ein Traumpaar werden wird. Toll finde ich, dass man hier nicht das halbe Buch durchlesen muss, um zu dieser Stelle zu kommen.

Anfangs hat mich Paris Du und Ich ein bisschen an Ein Sommer und vier Tage erinnert. Hier gibt es ebenfalls zwei Protagonisten, die wir auf einem Roadtrip begleiten dürfen. Während Paula und Lewis Italien für sich entdecken, machen Emma und Vincent Paris unsicher. Nein, sie sind kein Paar. Sie sind Herzschmerzfreunde, was viel wichtiger und wertvoller ist. Beide müssen eine gescheiterte Beziehung verdauen, was gar nicht so leicht ist, wenn man einen Urlaub in Paris, der Stadt der Liebe, gebucht hat.

Im Gegensatz zu Ein Sommer und vier Tage geht Adriana Popescu hier aber einen Schritt weiter. Wir begleiten unsere Protagonisten nicht nur während des Urlaubs, sondern werden auch mit in ihr Leben außerhalb von Paris genommen. Emma und Vincent müssen sich zwei schwierigen Situationen stellen, die für ein spannendes Finale sorgen.

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Lesemarathon – Das Fazit im Februar 2017

Foto: A. Mack 

 

Der Februar verging wahnsinnig schnell. Während ich befürchtete, dass es lesetechnisch ein sehr mauer Monat wird, habe ich doch drei Bücher beendet, wie ihr HIER nachlesen könnt.
Auch die Crowd hat es sich diesmal nicht nehmen lassen, ein Fazit zu erstellen. emion ist für dieses Fazit beurlaubt. Warum? Das erfahrt ihr im Monatsrückblick zum März. Dafür bekommen wir ein erstes Statement von Isona. Aber fangen wir doch einfach mal an…
Fast hätte ich es vergessen: Die Vorstellung der Aktion sowie die offizielle Teilnehmerliste gibt es HIER.

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Zurückge(h)blickt auf den Februar 2017

Gelesen im Februar 2017
Bild von der hörverlag 

*Belgravia von Julian Fellowes 

Dieses Buch ist eine Familiensaga mit historischem Soap Charakter. Julian Fellowes nimmt uns mit in das London des 19. Jahrhunderts. Wir erleben Intrigen der Adligen, den Wunsch nach der großen Liebe, sowie Charaktere, die sich wünschen ihre Träume verwirklichen zu können.
Ein Hörbuch, das mir unterhaltsame Stunden be-schert hat.

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Irre – Wir behandeln die Falschen

Das Hörbuchcover von "Irre - Wir behandeln die Falschen"
Bild von Argon Verlag

Der Inhalt

Auf das Hörbuch aufmerksam geworden bin ich nicht nur durch einen Blick auf die Bestsellerlisten, sondern auch wegen einem Interview mit dem Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie Manfred Lütz, dass bei hr3 ausgestrahlt wurde. Einge Sachen, die er in dem Interview erzählte, wie beispielsweise, dass er der Meinung war, dass häufig die “Falschen” behandelt wurden und wir Angst vor den “Normalen” haben sollten und nicht vor den scheinbar “Kranken”, konnte ich zustimmen. Also dachte ich, ich sollte mal einen Blick in das Hörbuch werfen.

Das Buch ist inhaltlich sehr gut strukturiert. Ich hatte keine Mühe mich zurechtzufinden. Auch finde ich, dass die Sprache so gut es geht einfach gehalten wird, sodass auch Laien die Möglichkeit haben, scheinbar komplexe Erkrankungen zu verstehen. Lütz belegt seine Thesen oft mit Fallbeispielen, die das Verstehen erleichtern. Er erklärte, dass manche Menschen mit Problemen kämen, die eben zum Leben dazugehörten. Beispielsweise könnte ein gerade ausgebildeter Arzt keinem Patienten in einer Ehekrise helfen, da er selbst noch gar keine Erfahrung dahingehend gemacht hatte.

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Gedacht: Den falschen Beruf gewählt?

Eine Frau, die aus dem Fenster schaut. Sie blickt auf eine Gedankenblase in der "Gedacht" steht.
Foto: Emma Zecka

Auch ich habe mir die Ausgabe Behinderteneinrichtungen von Team Wallraff – Reporter Undercover angeschaut und war ziemlich entsetzt über die Zustände, die in der Sendung aufgedeckt wurden. Während man in den Social Media Kanälen die Mitarbeiter oder das Konzept von Behinderteneinrichtungen verurteilt oder sich von den schlechten Institutionen abgrenzt, möchte ich versuchen mit diesem Beitrag eine etwas andere Sicht auf die Dinge zu vermitteln.

Vorweg: Natürlich halte ich nichts davon, Menschen zu misshandeln oder zu beleidigen. Dennoch bin ich der – vielleicht für den ein oder anderen auch naiven – Meinung, dass nichts ohne Grund passiert.

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Blind Date – Die Welt mit meinen Augen sehen

Das Cover von "Blind Date - Die Welt mit meinen Augen sehen"
Bild von Bastei Lübbe

Die Hörbuchgestaltung

Das Erste was mir bei der Hülle des Hörbuchs auffällt ist, dass es mit Punktschrift (Blindenschrift) bestückt ist. Ich selbst kann zwar keine Punktschrift, finde es jedoch super, dass Blinde so die Möglichkeit haben, das Hörbuch ohne große Probleme von anderen CDs zu unterscheiden. Diese barrierefreie Verpackung habe ich bisher nur hin und wieder bei Hörbuchproduktionen des Argon Verlags festgestellt.

Die meisten Passagen von Blind Date – Die Welt mit meinen Augen sehen werden von Joana Zimmer selbst gelesen. Oft ist bei Autoren folgendes Problem: Sie können zwar gut schreiben, doch wenn sie auf einer Lesung selbst das Buch in die Hand nehmen, fällt auf, dass nicht jeder Autor gut vorlesen kann. Glücklicherweise war das bei Joana Zimmer nicht der Fall. Sie hat eine angenehme helle Stimme, betont gut und liest auch nicht zu langsam. Auch hier spielt wahrscheinlich die eigene Hörbuch Erfahrung mit :-).

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