
Hallo zusammen,
Kürzungen im Sozialen Bereich, wie zuletzt in einem Papier einer Arbeitsgruppe unserer Bundesregierung hinter verschlossenen Türen geplant, oder Äußerungen, wie die des Stuttgarter Oberbürgermeisters Frank Nopper, der die Eingliederungshilfe, eine wichtige Leistung für Menschen mit Behinderung als Schlaraffenland mit dem jetzt Schluss sei, bezeichnete, zeigen mir, dass die Politiker*innen in anderen Lebenswelten leben und nicht wissen, wie der Alltag von vielem Menschen mit Behinderungen aussieht.
Wie denn auch? Schließlich ist nur ein geringer Prozentsatz von ihnen in der Politik vertreten.
Deswegen nutze ich den diesjährigen Europäischen Protesttag der Menschen mit Behinderung für eine Runde Realtalk und nehme euch mit in meinen Alltag, erzähle euch, wie ich in den verschiedenen Lebensbereichen zurechtkomme und warum ich mich dazu entschieden habe einen Antrag auf Leistungen der Eingliederungshilfe zu stellen.
Wichtig: Ich gehe auch auf die Lebensbereiche ein, die nichts mit den Leistungen der Eingliederungshilfe zu tun haben, aber aus meiner Sicht trotzdem wichtig sind.
Und: nebenbei räume ich auch mit ein paar Klischees auf, mit denen Menschen mit Behinderung oft konfrontiert sind. Neugierig? Auf geht’s!

