
Hallo zusammen,
im Juli war ich ausschließlich in fantastischen Welten unterwegs. Fast wäre ich nicht mehr aus den Sieben Königslanden herausgekommen, landete dann zum Glück in Lummerland und begab mich mit Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer auf einen spannenden Roadtrip.
Ach ja, fast vergessen, zwischendurch lernte ich auch das Klugscheißerchen kennen, inklusive seiner ersten großen Liebe.
Und: Es gibt Neuigkeiten aus All Hallows Village. Damit habt ihr bei der Überschrift des Monatsrückblicks bestimmt gerechnet, oder? ODER? Wer sich ein signiertes und wirklich schickes Exemplar von Band 2 sichern will, klicke hier und scrolle!
Beendet die Statistik
Der sechste Band von Das Lied von Eis und Feuer hätte fast meine Monatsstatistik durcheinandergebracht. Aber lest am besten selbst:
Gelesene / Gehörte Zeit: 1 Tag, 9 Stunden, 38 Minuten
Beendete Hörbücher: 4 Hörbücher
Hörbücher in Seiten: 1.248 Hörbuchseiten
Gelesene Seiten: 7 Seiten (ich bin selbst etwas verwirrt).
Neuzugänge:
- Die unendliche Geschichte von Michael Ende
- Die Liebe deines Lebens von Cecilia Ahern
- Ghostsitter Staffel 1 von Tommy Krappweis
Ja, ich weiß, audible glänzt nicht gerade damit, den Buchhandel zu unterstützen. Dennoch gibt es da diese 2 Hörbücher für ein Guthaben Aktion. Da habe ich die Neuausgabe von Die unendliche Geschichte von Michael Ende entdeckt, die von Stefan Kaminski gelesen wurde. Außerdem gab es die erste Ghostsitter-Staffel, einer Hörspielreihe von der ich schon viel gehört habe.
Die Liebe deines Lebens wollte ich unbedingt auch in ungekürzter Version, weil ich bei der gekürzten Ausgabe den Eindruck hatte, dass manche Handlungsstränge nicht zu Ende geführt wurden und auch die Figurenentwicklung etwas zu plötzlich passierte. Jetzt muss ich nur noch den Bücherstammtisch überreden das Hörbuch nochmal mit mir zu hören.
Und was die gelesenen Seiten betrifft: Ich will ehrlich sein, es kann auch gut sein, dass ich sie eigentlich im Juni gelesen und vergessen habe im Monatsrückblick aufzuschreiben. Ich bin sehr verwirrt, rette mich aber mit dem Gedanken, dass am Ende des Jahres sowieso alles zusammengerechnet wird.
Beendet: Die Hörbücher
Wie gewohnt findet ihr hier eine Übersicht der beendeten Hörbücher. Denn Podcast-Folgen und Bücher waren im Juli nicht dabei.

Das Lied von Eis und Feuer
Die Königin der Drachen*
von George R. R. Martin
Diese Reihe macht mich fertig, ich sag’s euch. Worüber ich wirklich froh war, dass in diesem Band endlich ein paar Figuren wieder zueinander gefunden haben und sich auch Wege von Figuren kreuzten mit denen ich nicht gerechnet hätte.
Beeindruckt hat mich George R. R. Martin damit, dass er es geschafft hat, mir Figuren sympathisch werden zu lassen, die ich in den vorherigen Bänden wirklich nicht leiden konnte. Diese Veränderung hat er leise, aber glaubhaft herausgearbeitet.
Ein Highlight dieser Reihe ist die Lesung von Stefan Kaminski. Jedes Mal beeindruckt er mich aufs Neue. In diesem Band beispielsweise mit der Lesung eines Duells, in das er dank seiner Interpretation einen Rhythmus gebracht hat, bei dem ich das Gefühl hatte, den Kampf vor mir zu sehen und mittendrin in der Menge an Zuschauenden zu stehen.
Etwas genervt bin ich davon, dass ich häufig durch Zufall bemerke, dass ich Figuren falsch schreibe und gefühlt jedes Mal vergesse mir eine Figurenliste zu organisieren um den Überblick über die Zusammenhänge und Beziehungen zwischen den Figuren zu behalten und zu wissen wie ich die ganzen Namen richtig schreibe.
Hier findet ihr meine vollständige Rezension.

Das Klugscheißerchen
von Marc-Uwe Kling
Eine kurzweilige Geschichte, die Eltern sehr gut als Gute-Nacht-Geschichte verwenden können. Gemeinsam mit Tina und Theo lernen wir das Klugscheißerchen kennen. Ein Männchen, das sich auf dem Dachboden versteckt. Die dringende Frage, welche die Kinder beschäftigt: Können auch ihre Eltern das Klugscheißerchen sehen?
Was ich an Marc-Uwe Klings Kinderbüchern mag ist, dass er Themen kindgerecht aufbereitet, ohne zu belehren, aber die Konflikte dennoch zu benennen.
Dank diesem Hörbuch hatte ich auch einen kleinen Aha-Effekt was Konfliktebenen betrifft: Im Schreibhandwerk heißt es ja immer, dass Romane Konflikte brauchen. Oft denken wir an Dramatisches wie beispielsweise die Weltrettung. Marc-Uwe kling kreiert hier aber einen alltäglichen Konflikt, der für die Geschwister eine Katastrophe bedeuten kann.
Das Hörbuch wird von Marc-Uwe Kling gelesen, der mich bei seiner Interpretation des Klugscheißerchens ganz leicht an das Känguru erinnerte. Woran das wohl liegt? Untermalt wurde das Hörbuch auch von Geräuschen. Ich würde es als szenische Lesung bezeichnen, weil es mir zu wenig Geräusche waren um das Hörbuch als Hörspiel einzuordnen.
Meine vollständige Rezension erscheint hoffentlich in den nächsten Wochen.

Klugscheißerchen und Vehlerteufelchen
von Marc-Uwe Kling
Das Klugscheißerchen macht eine schreckliche Entdeckung: Tina weiß mehr als er! Deswegen beschließt es mit in die Schule zu gehen. Dort lernt es ein Wesen kennen, das ihn vor eine große Herausforderung stellt.
Hier treffen zwei Gegensätze aufeinander und es stellt sich die Frage wie die beiden Wesen miteinander klarkommen. Marc-Uwe Kling hat eine schöne, stimmige Lösung gefunden, die mich überzeugt hat.
Marc-Uwe Kling liest auch hier selbst und auch diesmal gibt’s ein paar Geräusche im Hörbuch, welche die Handlung untermalen.
Meine Rezension geht wahrscheinlich in den nächsten Wochen online.

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer
von Michael Ende
Als Kind habe ich die Zeichentrickserie von Jim Knopf entdeckt und konnte mich noch an Bruchstücke aus der Handlung erinnern. Nun wurde es Zeit mein Wissen etwas aufzufrischen.
Jim und Lukas begeben sich auf einen Roadtrip, der sie an verschiedene Ecken der Welt bringen. Mit dabei ist ihre Lokomotive Emma. Obwohl die Lokomotive kein Wort sagt, sorgt Michael Ende dafür, dass ich das Gefühl hatte, ein weiteres Lebewesen kennenzulernen.
Interessant fand ich, dass Jim im Großteil der Handlung passiv dargestellt wird, aber Michael Ende trotzdem eine spannende Atmosphäre schafft und Jim eine Entwicklung ermöglicht.
An dieser Stelle möchte ich euch darauf hinweisen, dass es das Hörbuch in zwei Ausgaben gibt: Eine Ausgabe von 2018 in der noch rassistische Sprache verwendet wird und eine Ausgabe von 2024 in der sprachliche Alternativen gefunden wurden.
Das Hörbuch wird von Christoph Maria Herbst gelesen, der einige Titel von Michael Ende eingesprochen hat. Während ich Christoph Maria Herbst bisher als einen Sprecher wahrgenommen habe, der nach außen liest, aber ohne zu laut zu lesen und zudem ordentlich Lesegeschwindigkeit mitbringt, hat er die Handlung hier leise und behutsam gelesen, aber genau an den richtigen Stellen Gas gegeben. Durch die ruhige Interpretation eignet sich auch dieses Hörbuch aus meiner Sicht gut als Gute-Nacht-Geschichte für Kinder.
Ich lese / höre gerade
Weil ich den Monatsrückblick diesmal bewusst eine Woche später veröffentliche, zeige ich euch hier die Hörbücher, die ich aktuell höre – oder vielleicht schon beendet habe, wenn der Monatsrückblick online geht, wer weiß.

Das Lied von Eis und Feuer: Das Lied der Krähen*
von George R. R. Martin
Während ich im sechsten Band endlich das Gefühl hatte, langsam einen Überblick über die Handlung zu bekommen, auch wenn ich von den ganzen Ländern und Kontinenten immer noch keine Ahnung habe, war ich zu Beginn von Band 7 wieder einmal kurzzeitig verwirrt und befürchtete schon, dass wir diesmal nicht auf bekannte Figuren treffen.
Stattdessen stellte ich bald fest, dass es diesmal keinen großen Zeitsprung in der Handlung gibt. Ich bin noch relativ am Anfang der Handlung, feiere wieder die Figuren und muss aufpassen nicht alles stehen und liegen zu lassen um zugunsten des Hörbuchs einen Hörbuch-Marathon einzulegen.

Das Buch der Freude
von Dalai Lama und Desmond Tutu
Zwei Menschen, die unterschiedlichen Glaubensrichtungen angehören und miteinander befreundet sind. In diesem Hörbuch verbringen Dalai Lama und Desmond Tutu eine Woche miteinander und reflektieren über ihre Freundschaft und die Suche nach Glück und Freude.
Auch bei diesem Hörbuch bin ich noch relativ am Anfang. Bisher gefallen mir der Aufbau und der Schreibstil sehr gut. Ich glaube aber, dass ich dieses Hörbuch nicht einfach so in einem Rutsch durchhören kann, weil der Inhalt einlädt sich Gedanken zu machen und den Inhalt erstmal zu verdauen.
Produziert wurde das Hörbuch ungekürzt von RandomHouse Audio und ich kann mich noch an die Frankfurter Buchmesse erinnern bei dem mir das Hörbuch im Rahmen eines Pressetermins vorgestellt wurde. Bei mir ist der Titel noch als CD eingezogen. Inzwischen gibt es das Hörbuch ausschließlich als Download. Es liest Christian Baumann, der eine helle Stimmfarbe hat und schlicht interpretiert. Es fühlt sich fast so an, als würde er mir gegenübersitzen und von dem Treffen der beiden Freunde erzählen.
Und sonst so?
Es hat einen Grund warum der Monatsrückblick eine Woche später online gegangen ist. In diesem Abschnitt verrate ich euch woran das liegt.

Band 2 von Die Chroniken von All Hallows Village jetzt vorbestellen!
Am 31. August erscheint der zweite Band meiner All-Hallows-Village Reihe. Eine ehrgeizige Fledermaus, eine unsichere Hexe und ein verträumter Geist haben 31 Tage Zeit einen Kürbis zu finden. Vielleicht sollte ich noch erwähnen das All Hallows Village in Gefahr ist?
Jedenfalls: Wenn ihr eine signierte, schicke veredelte Ausgabe möchtet, habt ihr bis Sonntag den 23. August Zeit euch euer Exemplar im Taschenbuch-Format zu sichern.
Und bevor ihr jetzt genervt mit den Augen rollt, weil ihr Band 1 noch gar nicht kennt: Selbstverständlich habe ich vorgesorgt. Alle Infos wie ihr an eure Exemplare kommt, erfahrt ihr in diesem Blogartikel. Teilen ist übrigens ausdrücklich erwünscht. Werbung Ende!

Wie war’s beim Konzert von Mark Forster im Rahmen von I EM 2026?
Im Juli war ich nach zwei Jahren wieder auf einem Konzert von Mark Forster. Es fühlte sich komisch an, sich danach nicht sofort hinzusetzen um einen Blogartikel darüber zu schreiben.
Worüber ich mich sehr gefreut habe war, dass das Konzert ausverkauft war. Das merkte ich auch daran, dass wir gefühlt fünf Schritte auf das Festivalgelände machen konnten und dann inmitten einer Menschenansammlung standen. Für das nächste Konzert merke ich mir, dass es sich lohnt etwas früher zu kommen. Funfact: Weil sich immer wieder motivierte Leute an uns vorbeiquetschten rückte ich während des Konzertes ungeplant immr mal wieder etwas weiter nach vorne.
Was mich erstaunte: Keine Ahnung, ob es nur ein Gefühl war, oder der Realität entspricht, ich hatte den Eindruck, dass Mark Forster viel mehr Lieder als bei anderen Konzerten gespielt hat. Deswegen habe ich es auch schnell aufgegeben eine Setlist mitzuschreiben. Es waren viele Lieder dabei, die ich kannte und mochte. Überrascht hat mich, dass er Lieder aus sämtlichen Alben mit dabei hatte. Von Karton (das ich dank dem Intro in der Live-Version wirklich feiere), über 194 Länder, bis hin zu Ein Lied, das nicht auf einem Album zu finden ist und für mich ein kleiner Protest-Song ist, war alles vertreten.
Etwas schade finde ich, dass keines der Lieder aus Sing meinen Song Platz hatte. Richtig gefreut habe ich mich, dass er auch Stimme gespielt hat, ein Lied das er vor einigen Jahren mit Felix Jaehn produzierte.
Wer schon öfter auf einem Mark Forster Konzert war kennt es vielleicht: Kleine Einleitungen um Lieder anzukündigen, die er gemeinsam mit anderen Künstler*innen aufgenommen hat. In Emmendingen steigerte er das Ganze und machte eine Mitmach-Aktion aus. Er lud Menschen ein, mit ihm Chöre zu singen. Und so landete zum Schluss ein Mitarbeiter eines Dönerladens in Emmendingen auf der Bühne. Ich habe die leise Vermutung, dass dieser Laden dank dem Konzert an Bekanntheit gewonnen hat.
Zwischendurch durfte auch eine politische Botschaft nicht fehlen. Froh war ich darüber, dass er AfD-Wählende nicht in einen Topf warf, sondern ihm bewusst ist, dass sich Menschen aus unterschiedlichen Gründen für die Partei entscheiden. Mir geht es nämlich auf die Nerven, wenn sich Leute hinstellen und AfD Wählende für ihre Entscheidungen verurteilen.

Vorteile vom Leben mit Assistenz
In letzter Zeit habe ich meine Gefordert-Artikelreihe zum Thema Assistenz schon oft angekündigt, ich muss gestehen, dass diese Reihe frühestens kommendes Jahr online gehen wird, weil mir aktuell einfach die Zeit fehlt sie zu schreiben.
Dennoch möchte ich euch an dieser Stelle ein kleines Erfolgserlebnis nicht vorenthalten, muss dafür aber ein bisschen ausholen: In den letzten Wochen meiner Schulzeit an einer Förderschule wurden wir nicht für die Arbeitslosigkeit, sondern für das Studium oder die Ausbildung vorbereitet. Wir lernten wie wir einen Härtefallantrag stellten um einen Studienplatz zu erhalten, wie wir Nachteilsausgleiche formulierten oder eine Studienassistenz beantragten.
Ich sehe mich noch im Gespräch mit einer Freundin, in dem wir uns beide fragten, wofür wir denn eine Studienassistenz bräuchten. Einscannen könnten wir ja selbst, ist halt etwas zeitaufwändiger, aber warum diese Arbeit einer anderen Person zumuten?
In meinem Studium gab es immer wieder Momente in denen ich mich in Seminaren meldete, erklärte, dass ich eine Lösung für Übung XY bräuchte oder diese und jene Aufgabe nicht funktioniere. Dass es eine Möglichkeit gegeben hätte, Assistenz zu beantragen, hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon wieder vergessen. (Spoiler: Okay um ehrlich zu sein hätte ich damals auch keinen Anspruch gehabt, weil die Einkommens-, und Vermögensgrenzen des Kostenträgers, der mir die Assistenz hätte finanzieren sollen, noch deutlich niedriger waren als heutzutage).
Letztes Jahr entschied ich mich eine mehrjährige Weiterbildung zu beginnen. Schnell war klar: Das mache ich nur mit einer Assistenz, die mich bei den Dingen unterstützt, die ich aufgrund meiner Behinderung nicht oder nur teilweise selbstständig machen kann. Warum? Zum einen weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass ich in meinem Hauptberuf sehr gut mit Assistenz arbeiten kann. Zum anderen weil ich nicht mehr die Energie habe, Lösungen zu suchen, Dinge zu erklären und drauf zu hoffen, dass sich eine Gruppe einen Plan B überlegt.
Kurzum, Tag 1 der Weiterbildung: Diesmal musste ich keine Zeit investieren, den Weg zum Institut zu lernen oder mich vor Ort in den Räumlichkeiten zu orientieren. Mein Highlight: eine Übung bestand darin, durch den Raum zu laufen und sich, sobald es ein bestimmtes Signal gab, eine Person zu suchen und sich über eine vorgegebene Frage auszutauschen. Eine Übung, die ich ohne Assistenz nicht mehr hätte leisten können. Mit Assistenz hingegen eine für mich wirklich entspannte Sache, weil ich mich einfach bei ihr einhaken und ihr die Sache mit der Orientierung überlassen konnte.

Die Bücherkrone stirbt nicht!
Ihr erinnert euch, die Bücherkrone, der erste Buchpreis der Content Creator*innen feierte in diesem Jahr Premiere. Im Frühjahr haben sich zwei Teammitglieder in die kreative Pause verabschiedet. Louisa und mir war klar, dass wir die Organisation, insbesondere die Durchführung, nicht allein stemmen können. Also starteten wir einen Aufruf auf den sich vier Personen meldeten.
Sabrina von Swapnix Bücherschatztruhe schaffte es auch zu unserem Kennlerntermin und ich befürchtete schon, dass wir die Bücherkrone im Juli zu Grabe tragen würden. Was soll ich sagen? Sabrina hatte die Idee zwei Bloggerinnen aus der Story Crew zu fragen und nun sind auch Julia von tealicious books und Sarah von Nalas Buchblog mit an Bord. Und wisst ihr was das Tolle ist? Ohne den Schreibkurs hätte ich die drei Bloggerinnen wahrscheinlich gar nicht kennengelernt.
Jedenfalls bin ich optimistisch, dass es mit der Bücherkrone weitergeht. Nicht zuletzt auch, weil wir das Potenzial in dem Preis sehen und es nicht als einmalige Sache betrachten.
Was gab’s zu erzählen?
Im Juli sind eine bunte Auswahl an Rezensionen online gegangen. Nicht alle besprochenen Bücher bzw. Hörbücher waren Highlights.
Der verschwundene Buchladen war eines unserer letzten Buchclub-Bücher. Ich rechnete mit Bücherliebe und stellte fest, dass die Handlung recht schnell ihren Schwerpunkt änderte und ich die Magie, die hier erzählt wird, nicht wirklich verstand. Warum ich das Hörbuch nicht abgebrochen habe? Weil es ein Buchclub-Buch war und weil mir die Lesung recht gut gefallen hat.
The Outlaw’s Heart von Mia Newman, übrigens eines der ersten Sieger-Titel der ersten Ausgabe der Bücherkrone, ist ein toller Reihenauftakt, weil uns Mia Newman mit in die fiktive Kleinstadt Dry Creek mitnimmt und uns neugierig auf die Abenteuer mit den Figuren macht, die wir in Band 1 kennenlernen. Etwas Mühe hatte ich mit Hauptfigur Sadie, weil mich ihre Ablehnung ihrer großen Liebe Asher Boone gegenüber irgendwann wirklich nervte und das obwohl ich Sadies Schmerz nachvollziehen konnte. Dennoch: Ich feiere Dry Creek und freue mich den Ort und seine Bewohnenden besser kennenzulernen.
Was wir wissen können von Ian McEwan gehörte ebenfalls zu unseren diesjährigen Buchclub-Büchern. Hier stellte sich der Autor der Frage wie viele Informationen über uns gespeichert werden können und ob es gelingt unsere Leben dadurch konstruieren zu können. Ein spannender Konflikt, der mir in der Umsetzung nicht gefiel. Es wurde inhaltlich viel wiederholt und auch hier kam ich mit der Hauptfigur der Handlung nicht klar.
Ein absolutes Highlight war der Reihenauftakt von Faye Fableheart*. Faye arbeitet im Schloss des Zauberer des Westens. Als der Zauberer plötzlich verstirbt, wird ihr die schwierige Aufgabe zugeteilt den Zauberer darauf hinzuweisen. Das Ärgerliche: Er hat es versäumt eine Person zu bestimmen, die seine Nachfolge antritt. Also lädt er zu einem Wettkampf ein. Nur darf niemand herausfinden, dass er bereits verstorben ist. Und Faye soll ihm dabei helfen. In diesem Kinderhörbuch werden so viele Themen angesprochen und euch erwartet auch eine schöne detaillierte Magie, die mir Lust auf mehr gemacht hat.
Und Du?
Welche Bücher hast Du im Juli gelesen oder gehört?
Welche Highlights waren dabei?
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Bei den mit * gekennzeichneten Titeln handelt es sich um Rezensionsexemplare, die mir von den jeweiligen Verlagen kostenlos zur Verfügung gestellt wurden. Vielen Dank!

