
Hallo zusammen,
im März war ich erleichtert darüber, mit Guy Montag den Weg aus einem aussichtslosen Alltag gefunden zu haben und war froh mit Tom endlich die Forschungen zu Vivians Geburtstagsessen beenden zu können, ärgerte mich mit Tyrion Lannister über seine Familie, fand dank George R. R. Martin eine neue Lieblingsfigur und las gemeinsam mit Tamara neugierig in ihrem Tagebuch und hoffte, dass sie es wirklich schafft, ihr Leben zu ändern.
Außerdem hat im März ein neues eBook das Licht der Welt erblickt. Aber das habt ihr bestimmt schon mitbekommen. Oder? ODER?
Beendet die Statistik
Kommen wir wie immer zuerst zu meiner Hörbuchstatistik, denn zum Podcast hören oder Lesen bin ich im März leider nicht gekommen.
Gelesene / Gehörte Zeit: 1 Tag, 10 Stunden, 8 Minuten
Beendete Hörbücher: 4 Hörbücher
Hörbücher in Seiten: 1.864 Hörbuchseiten
Neuzugänge:
- Der Vitamin-, und Nährstoffkompass* von Bas Kast
Ihr seht: Diesmal fällt meine Statistik wirklich sparsam aus. Wieder einmal habe ich das Gefühl irgendwelche Titel oder Infos vergessen zu haben.
Da ich den zweiten Band von Die Chroniken von All Hallows Village aber erfolgreich in die Produktion übergeben habe, finde ich im April hoffentlich wieder etwas Lese-, und Hörbuchzeit.
Beendet: Die Hörbücher
Wie gewohnt findet ihr hier die Übersicht der Hörbücher, die ich im März beendet habe:

Was wir wissen können
von Ian McEwan
Sprachwissenschaftler Tom hat nur ein Ziel: Er möchte herausfinden, was mit dem Sonettenkranz geschehen ist, den der berühmte Dichter Frances Blundy seiner Frau Vivian zum Geburtstag geschenkt hat. Das Gedicht ist nämlich spurlos verschwunden. Sowohl Frances als auch Vivian sind längst verstorben, sodass Tom nur die Recherche in den Archiven übrig bleibt.
Im vergangenen Monatsrückblick habe ich euch bereits verraten, dass ich mich mit diesem Hörbuch schwergetan habe. Das lag zum einen an den Längen und zum anderen auch am sperrigen Schreibstil. Ich konnte die Grundidee der Handlung nachvollziehen. Es ging vor allem darum herauszuarbeiten, wie viele Daten über uns gesammelt werden können und das ohne, dass wir einen Überblick darüber haben. Mir war die Umsetzung der Handlung definitiv zu trocken.
Ich bin euch aber noch eine Erklärung schuldig, weswegen ich das Hörbuch nicht abgebrochen habe und warum mir das Ende gut gefallen hat: Nicht abgebrochen habe ich es vor allem deswegen, weil es eines unserer Buchclub-Bücher im ersten Quartal war. In der Diskussion stellte sich heraus, dass auch die anderen Buchclub-Mitglieder Mühe mit dem Inhalt und dem Schreibstil hatten.
Ian McEwan hielt am Ende einen kleinen Überraschungseffekt bereit, mit dem ich nicht gerechnet habe. Er bleibt uns die Antwort was mit dem Sonettenkranz passiert ist, definitiv nicht schuldig. Dennoch war mir der Weg dorthin zu langatmig.

Fahrenheit 451*
von Ray Bradbury
Als der Feuerwehrmann Guy Montag von seiner Nachbarin gefragt wird, ob er glücklich sei, muss er sich einer unbequemen Wahrheit stellen: Seine Ehe ist gescheitert und sein Beruf bereitet ihm keine Freude. Guy Montag beginnt sein Leben zu hinterfragen und macht dabei eine überraschende Entdeckung.
Vor einigen Jahren habe ich diese Dystopie schon einmal gehört und gehofft, dass ich beim zweiten Mal hören und auch durch die Diskussion im Bücherstammtisch ein paar neue Erkenntnisse zur Handlung gewinnen kann. Leider hatte ich den Eindruck, dass mich die Handlung inzwischen noch etwas mehr verwirrte.
Was mich sehr beeindruckt hat war, wie gut Autor Ray Bradbury und Rufus Beck als Hörbuchsprecher diese düstere Atmosphäre transportiert haben. Ich war fast etwas erleichtert als ich das Hörbuch beenden konnte, nicht, weil es schlecht geschrieben oder gesprochen war, sondern weil ich wusste, dass ich jetzt die Schwere hinter mir lassen konnte.

Das Lied von Eis und Feuer – Sturm der Schwerter*
von George R. R. Martin
Es fällt mir wirklich schwer den Inhalt der jeweiligen Bände zusammenzufassen, weil innerhalb der Handlung so viel passiert und ich gar nicht mehr weiß, womit die Handlung eigentlich begonnen hat.
Wir befinden uns mitten im Krieg und ich habe den Überblick verloren, welche Familien Anspruch auf den Thron der sieben Königslande erheben und wessen Lord nun für welches Königreich in den Krieg zieht. Ich war froh, dass in dieser Handlung kaum neue Figuren eingeführt wurden.
Im fünften Band der Das-Lied-von-Eis-und-Feuer-Reihe habe ich dank Samwell eine neue Lieblingsfigur gefunden. Er ist wie Jon Snow bei der Nachtwache gelandet, einer Soldatengruppe, die unterfinanziert und mit Leuten bestückt ist, für die es keinen anderen Platz gibt. Jon und Sam sind inzwischen getrennt in den sieben Königslanden unterwegs und ich hoffe, dass sie wieder zueinander finden.
Was mich am fünften Band etwas nervte war George R. R. Martins Schreibstil, der teils ableistisch und auch diskriminierend ist. Tyrion Lannister, ebenfalls einer meiner Lieblingsfiguren, ist kleinwüchsig und wird in der Fantasywelt auf seine Behinderung reduziert. Das Tolle ist, dass George R. R. Martin zeigt, dass Tyrion aber cleverer ist als seine restliche Familie. Dennoch habe ich den Eindruck, dass sich für ihn nichts ändert: Seine Familie hält ihn klein und er schafft es nicht ihnen endgültig den Rücken zu kehren. (Ich hoffe dieser Moment kommt noch).
Samwell, der in den letzten Bänden vor allem eine Nebenfigur war, ist dick und wird von allen Personen, die ihn begegnen regelmäßig darauf angesprochen. Seit zwei Bänden ist er nun mit einigen Männern der Nachtwache unterwegs. Sie sind tag ein tag aus in Bewegung und haben wenig Essen. Da kann mir niemand erzählen, dass Samwell immer noch dick ist. Auch er müsste inzwischen an Gewicht verloren und an Muskelmasse gewonneh aben. Stattdessen reduziert George R. R. Martin ihn immer wieder auf seinen Körper. Auch hier erhoffe ich mir im Laufe der weiteren Bände einen Heldenreise-Moment.

Ich schreib dir morgen wieder
von Cecilia Ahern
Als Tamara ihren Vater im Arbeitszimmer entdeckt ist ihr schnell klar, dass sich ihr Leben nun auf einen Schlag ändert. Weil er hochverschuldet war und es nicht geschafft hat, sich seiner Familie anzuvertrauen, hat er Suizid begangen. Etwas, dass Tamara überhaupt nicht nachvollziehen kann.
Als wäre das nicht genug müssen sie und ihre Mutter auch noch zu ihren Verwandten aufs Land ziehen. Einziger Lichtblick: Eine Schlossruine in der Nachbarschaft und ein Bücherbus in dem Tamara ein Tagebuch findet. Doch als sie hineinschreiben möchte, macht sie eine merkwürdige Entdeckung.
Nach diesen traurigen Geschichten habe ich etwas Leichtes gesucht und es dank Cecilia Ahern auch gefunden. Ja, es geht um Tod, Abschiednehmen und die Frage, ob man sich für einen neuen Alltag öffnen kann. Aber Cecilia Ahern hält auch viel Teenie-Atmosphäre für uns bereit, die manchmal bedrückend war, mich aber auch ziemlich gut unterhalten hat.
Das Hörbuch wurde gekürzt im Argon Verlag produziert und von Josefine Preuß gelesen. Vielleicht übertreibe ich wieder ein bisschen, ich bin aber der Ansicht, dass sich die Kürzungen in der Handlung bemerkbar gemacht haben. Ich hatte den Eindruck, dass die Handlung verdichteter ist und die Figuren dadurch etwas an Tiefe verlieren. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass manche Szenenwechsel etwas abrupt kamen. Josefine Preuß hat mir als Sprecherin wirklich gut gefallen, weil sie Tamaras Stimmung und auch ihre Charakterentwicklung stimmig herausarbeitet.
Ich lese / höre gerade
Im März hatte ich das Gefühl mich mit den vielen angefangenen Hörbüchern irgendwie zu verzetteln. Aber lest am besten selbst:

Der Ernährungskompass
von Bas Kast
Kürzlich habe ich euch in einer neuen Ausgabe von Neues aus der Hörbuchwelt (den Link zum Beitrag findet ihr unten) ein neues Sachhörbuch von Bas Kast vorgestellt. Vor fast zehn Jahren ist sein Ernährungskompass erschienen, ein Hörbuch das gefühlt schon genauso lange ungehört bei mir herumliegt.
Bevor ich also mit dem Vitamin-, und Nährstoffkompass einsteigen werde, möchte ich mich erst einmal über ein paar Grundlagen zum Thema Ernährung informieren. Das Hörbuch hat eine Laufzeit von ungefähr 10 Stunden und ich habe bisher knapp über zwei Stunden gehört.
Was mir an Bas Kasts Schreibstil sehr gut gefällt ist, dass er viel mit Beispielen arbeitet. So fällt es mir leichter mir das Gelernte zu merken. Etwas schwierig finde ich, dass er bisher viele Studien aneinanderreiht und mir noch etwas der Bezug zur gesunden Ernährung fehlt. Ich habe beispielsweise verstanden, dass Heuschrecken proteinreiche Nahrung lieben, aber was bedeutet das für mich? Ich gehe aber stark davon aus, dass Bas Kast diese Fragen noch beantworten wird.

Die Känguru Rebellion
von Marc-Uwe Kling
Das Känguru und Marc-Uwe rebellieren gegen die Zustände und zwar ziemlich laut. Als Anfang März der neue Band der Känguru-Reihe erschien, war meine Neugier einfach zu groß. Bisher bin ich ca. bei der Hälfte und muss sagen: Dieses Hörbuch ist politisch. SEHR POLITISCH.
Einerseits kann ich gut nachvollziehen, dass Marc-Uwe Kling den Roman dazu nutzt um über Missstände zu informieren. Wahrscheinlich würde ich es mit Themen, die mir wichtig sind, genauso machen.
Andererseits hatte ich mir ein bisschen mehr Humor, weniger Zynismus und mehr lösungsorientiertes Denken erhofft. Stattdessen habe ich den Eindruck, dass ein Großteil der Handlung dafür draufgeht, über die CDU zu lästern (und ja ich bin von manchen Ansichten auch sehr genervt) oder Witze über Markus Söder zu reißen. Mir ist das bisher etwas zu wenig. Aber: die zweite Halbzeit kommt ja noch.
Was ich sehr gelungen finde ist die Hörbuchgestaltung. Wie auch die vorherigen Bände handelt es sich um eine Live-Lesung. Ich glaube nicht, dass das komplette Hörbuch mit demselben Publikum aufgezeichnet wurde. (Um Fake-News vorzubeugen: Ich hab das nicht nachrecherchiert, korrigiert mich also gern, wenn euch andere Infos vorliegen).
Ich glaube nämlich, dass ich ab einem bestimmten Kapitel, das ich mir natürlich nicht aufgeschrieben habe, andere Menschen lachen höre. Selbst wenn ein Witz dabei ist, den ich nicht lustig finde, u.a. auch, weil ich ihn nicht verstehe, finde ich es häufig lustig, die verschiedenen Lach-Laute aus dem Publikum zu hören.

Vom Ende der Einsamkeit
von Benedict Wells
Nach Was wir wissen können und Fahrenheit 451* war ich auf der Suche nach einem Hörbuch, das mich in eine andere Stimmung bringt. Idealerweise mit einem tiefgründigen Inhalt, einem stimmigen Schreibstil und einer tollen Lesung. Also habe ich erneut zu Vom Ende der Einsamkeit gegriffen, dem Debütroman von Benedict Wells.
Der Titel klingt vielversprechend. Schließlich scheint eine Einsamkeit offenbar zu enden, also erhoffte ich mir eine aufbauende Handlung.
Spoiler: Ich bin noch nicht wirklich weit gekommen. Ich habe drei Geschwister kennengelernt, die mit ihren Eltern die Ferien bei der Großmutter verbringen. Ich weiß, dass die Familie bald aus der gewohnten Welt katapultiert wird und bin sehr gespannt, wie es mit den drei Geschwistern weitergeht.
Das Hörbuch wurde ungekürzt im Diogenes Verlag produziert. Es liest Robert Stadlober, der wohl die Stimme der Benedict Wells Titel ist. Durch seine Betonung lässt er die Geschwister unterschiedlich klingen, was dafür sorgt, dass ich sie gut voneinander unterscheiden kann.
Geschaut
Eigentlich passt dieser Inhalt gar nicht hierher. Schließlich habe ich mir das Ganze nicht angeschaut, sondern das Gespräch eher wie einen Podcast gehört. Dennoch habe ich es versäumt das Interview in meine Hörstatistik mit aufzunehmen.

Missverstehen Sie mich richtig mit Jagoda Marinic
Wahrgenommen habe ich sie als Moderatorin der Veranstaltungsreihe SHEROES, die auf der Frankfurter Buchmesse stattfindet. Hier lädt sich Jagoda Marinic pro Ausgabe zwei Autorinnen ein, mit denen sie über gesellschaftliche Themen spricht.
In der Ausgabe von Missverstehen Sie mich richtig erzählt uns Jagoda Marinic von dem interkulturellen Zentrum, das sie in Heidelberg gegründet hat, welchen Hürden sie begegnet und warum es sich für sie trotzdem gelohnt hat diesen Weg zu gehen und warum es wichtig ist, die Räume mitzugestalten in denen man lebt.
Hier geht’s zur Folge mit Jagoda Marinic.
Und sonst so?
Von Autorenfreuden und Musik-Robin-Hood-Momenten war im März alles geboten:

Mein neues Buch ist da!
Am 08. März ist mit Geschichten aus All Hallows Village ein Kurzgeschichtenband erschienen, in dem ich euch erneut mit nach All Hallows Village nehme. Ihr lernt die nächste Generation kennen, die in der Heimat der Halloween-Wesen vor neuen Herausforderungen steht.
Natürlich dürfen auch bekannte Figuren nicht fehlen: Es gibt ein Wiedersehen mit Rüdiger und Helena. Beide müssen schwierige Entscheidungen treffen, die sich auch auf den zweiten Band von Die Chroniken von All Hallows Village auswirken werden.
Und wie ihr vielleicht mitbekommen habt, verbinde ich mit dem eBook ein kleines Special. Ihr entscheidet nämlich welche Kurzgeschichte in der Paperback-Ausgabe des zweiten Bandes von Die Chroniken von All Hallows Village erscheinen wird. Dafür habt ihr noch einen Monat Zeit. Alle Infos zur Aktion findet ihr in diesem Beitrag. Habt ihr Lust mitzumachen?
Und: Es kommt noch besser. Am 08. April erscheint Geschichten aus All Hallows Village als Hörbuch. Es liest Annika Rotvogel. Die Hörprobe lade ich in den nächsten Tagen hier auf der Website hoch. Die ganz Neugierigen unter euch können sie unter diesem Link bei YouTube hören. Beschwerden über den fiesen Cliffhanger nehme ich übrigens gern entgegen.

Die Sache mit dem Musik-Streaming und Robin Hood Momenten
Vielleicht habt ihr es auf Instagram mitbekommen. Dass Musik-Streaming Musiker*innen nicht viel bringt, ist längst kein Geheimnis mehr. Vor einiger Zeit habe ich erfahren, dass der Spotify Gründer in Waffenexport investiert. Fakten dazu kann ich euch nicht liefern, weil ich hierzu nicht konkreter recherchiert, sondern mich lediglich auf die Aussagen in Reels verlassen habe.
Hinzu kommt aber auch, dass Spotify auch vermehrt KI-Produktionen zur Verfügung stellt. Das hat für Spotify den netten Vorteil, dass sie an der KI-Musik natürlich besser verdienen. Ich habe Spotify die letzten Monate vor allem wegen meiner Hitster-Sammlung genutzt und mich im März dazu entschieden auf TIDAL umzusteigen.
Auf Instagram heißt es, TIDAL habe faire Konditionen für Musiker*innen. Ob das stimmt kann ich nicht sagen. Was mich bisher positiv überrascht sind die Neuheiten-Playlist und die TIDAL Top 100 Playlist, weil ich hier den Eindruck gewinne, dass mehr Musik geteilt wird, die auch ein abwechslungsreiches Arrangement und nicht nur einen eintönigen Beat mit sich bringt. An den Playlists zeigt sich aber auch, dass die Zielgruppe von TIDAL offenbar eine andere ist. Mir gefällt die Musikauswahl bisher jedenfalls um einiges besser.
Für die Nerds unter euch: TIDAL macht es mit zwei Klicks möglich uns darüber zu informieren, welche Personen an welchem Lied mitgewirkt haben. Also im Grunde genau die Infos, die ihr früher in den Booklets (Heftchen) der Musik-CDs gefunden habt.
Was ich etwas schade finde: Ich vermisse den Release Radar von Spotify, da ich durch die wöchentliche Playlist zumindest glaubte, ganz gut über die Neuerscheinungen meiner Lieblingskünstler*innen informiert zu sein. Ich habe aber die leise Hoffnung, dass es eine ähnliche Playlist auch bei TIDAL gibt und ich sie nur noch finden muss, oder mehr Musik hören sollte, damit TIDAL genug Futter hat mir eine Playlist zusammenzustellen. Etwas schwierig ist es auch Künstler*innen zu finden, die noch nicht viele Follower haben wie beispielsweise Bahar Kizil.
Kurzum: Mein Umzug hat einen Nachmittag gedauert. Das Synchronisieren der Playlists lief problemlos und bisher bin ich sehr zufrieden. Warum ich mich ein bisschen fühle wie Robin Hood? Ich bin nicht von Spotify abhängig um Musik hören oder Hitster spielen zu können und tue der Musikbranche vielleicht etwas Gutes.

Die Siegertitel stehen fest!
Ende März war es endlich soweit: Die ersten Bücher wurden mit der Bücherkrone gekrönt. Weil es zum Schluss bei einigen Titeln Gleichstand gab, haben wir uns dazu entschieden pro Kategorie jeweils drei Siegertitel festzulegen.
Sehr gefreut hat mich, dass es Adriana Popescu gleich in mehreren Kategorien unter die Siegertitel geschafft hat. The Outlaw’s Heart, den Western, den sie unter dem Pseudonym Mia Newman veröffentlicht hat, gehört zu den besten Neuerscheinungen. Das Versprechen eines Sommertags, das sie unter ihrem Pseudonym Elena Sonnberg veröffentlicht hat, ist eines der Bücher, das zum Nachdenken anregt und mit Die Bucht der Träume war ein weitere Elena Sonnberg Titel eines unserer besten Bücher des vergangenen Jahres. Und ziemlich genial finde ich: Die Bucht der Träume ist auch als Hörbuch erhältlich. Klingt nach einer guten Sommerlektüre, oder?
In diesem Beitrag erfahrt ihr welche Titel außerdem gewonnen haben. Vielen Dank, dass ihr die Bücherkrone unterstützt habt.
Was gab’s zu erzählen?
Im März sind wieder ein paar Beiträge online gegangen.
Rezensionen

Mit Nightmore – Das gruseligste Internat der Welt Zombie gesucht* ist der zweite Band von Vanessa Walders Reihe rund um den Werwolf Fynn und seine Freunde erschienen, die das Nightmore Internat besuchen. Was mir an Vanessa Walders Schreibstil so gut gefällt ist, dass sie in der Kinderbuchreihe sowohl Figurenentwicklung als auch spannende Handlung hinbekommt
Meistens erlebe ich es bei Kinderhörbüchern so, dass eines von beiden auf der Strecke bleibt.
Produziert wurde das Hörbuch von JUMBO einem Label von EDEL Music Entertainment. Es liest Julian Greis, der mit seiner Betonung für ein spannendes, kurzweiliges Abenteuer sorgt.

In Was man von hier aus sehen kann von Mariana Leky lernen wir eine Dorfgemeinschaft kennen, die sich durchs Leben schlägt. Alle suchen sie nach dem Sinn des Lebens und der Liebe.
Neben Hautpfigur Luise sind mir vor allem die Nebenfiguren ans Herz gewachsen, die tolle Gefährt*innen sind, die man sich im Leben wünscht.
Ich mochte Mariana Lekys Schreibstil, wie sie die Figuren lebendig werden lässt und mir das Gefühl gab Teil der Dorfgemeinschaft zu sein.
Obwohl es immer wieder um schwierige Themen geht, sorgt Mariana Leky immer wieder für Leichtigkeit, die mich zum schmunzeln brachte.

Nils Petersen nimmt uns in Bankgeheimnisse mit in den Alltag eines Profifußballers. Er erzählt von seinen Anfängen, verrät warum Spieler des FC Bayern lieber einen Tag Urlaub als eine Prämie nach einem gewonnenem Spiel in einem internationalen Wettkampf wünschen und erzählt auch, warum er München gern gegen Freiburg eingetauscht hat.
Was ich schön finde ist, dass er nicht mit seiner Meinung zum Profifußball zurückhält: Er teilt was er sich vom Profifußball wünscht und erzählt auch von den Dingen, die er ungern machte.
Für Jungs, die über eine Profikarriere nachdenken bietet dieses Buch eine tolle Orientierung. Und für SC-Fans ist es bestimmt ein Highlight.
Kennt ihr das? Es gibt Hörbücher oder Bücher, die euch nicht gut gefallen haben, die ihr aber der Vollständigkeit halber trotzdem besprechen wollt? Ihr schreibt die Rezension und verschiebt sie immer weiter nach hinten, weil ihr zwischendurch andere Titel beendet habt, die ihr unbedingt teilen wollt? Im März sind ein paar Konserven online gegangen und ich bin mit meinen Rezensionen nicht wirklich zufrieden.
Addie LaRue war eine Hauptfigur, die mich irgendwann wirklich nervte. Sie macht zu Beginn der Handlung einen folgenschweren Fehler und schafft es nicht, diesen Fehler wieder zu korrigieren. Als wir vor inzwischen einigen Jahren im Buchclub über Das unsichtbare Leben der Addie LaRue sprachen, waren wir unterschiedlicher Meinung: Ich hatte den Eindruck, dass man die Handlung sehr gut hätte zusammenkürzen können.
Die Idee, die hinter Horror-Date steckt, finde ich gar nicht mal so schlecht: Ein Mann, der einfach nur nett sein möchte und Mühe hat die Wahrheit zu sagen, reitet sich immer tiefer in eine schwierige Situation rein. Wenn euch zweideutiger Humor liegt, kann ich euch Horror-Date wärmstens empfehlen. Für alle, die nach einer tiefgründigen Handlung suchen, finden diese hier und da vielleicht etwas angedeutet. Horror-Date hat mich etwas enttäuscht zurückgelassen.
Neues aus der Hörbuchwelt

Eine Artikelreihe, die mich viel Vorbereitungszeit kostet, ist und bleibt Neues aus der Hörbuchwelt. Diesmal stelle ich euch nicht nur die Neuerscheinungen aus diesem Quartal vor, sondern habe einige Titel für euch gefunden, deren Themen nicht aktueller sein könnten, die viele Frühlingsgefühle bereithalten oder die starke Figuren liefern.
Zwei Hörbücher aus diesem Beitrag sind schon bei mir eingezogen und ich glaube, dass bestimmt noch der ein oder andere Titel folgen wird.
Wenn ihr auf der Suche nach neuen Hörbüchern seid, schaut unbedingt in diesem Beitrag vorbei und schreibt mir gern, welches Hörbuch euch besonders neugierig gemacht hat.
Und Du?
Wie war Dein März?
Welche Bücher hast Du gelesen oder gehört?
War ein Highlight dabei?
Schreib es mir gern in die Kommentare oder schick mir eine Mail an EmmaZecka(at)gmx.de.
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Die mit * markierten Titel wurden mir kostenlos von den jeweiligen Verlagen als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!


Liebe Emma,
wie immer ein toller, ausführlicher Rückblick.
Erstmal herzlichen Glückwunsch zum Release Day!!
Die Themen in deinem Rückblick waren wieder sehr vielseitig und interessant. Wie schön, dass auch die Bücherkrone Erwähnung gefunden hat.
Ich wünsche dir ein schönes Osterwochenende!
Liebe Blubbergrüße
Anka
Liebe Anka,
vielen Dank für Deinen Besuch und das Kommentieren.
Die Monatsrückblicke machen mir wirklich großen Spaß, weil ich im Grunde gut herausfinden kann, was „wichtig genug“ war es auch teilen zu wollen. Und ich bin auch froh, dass ich dank der Monatsrückblicke ziemlich gut nachverfolgen kann, welche Bücher ich wann gelesen / gehört habe.
Die Bücherkrone hat wirklich sehr viel Spaß gemacht. Auch wenn die Organisation zwischenzeitlich echt herausfordernd war. Ich bin schon sehr gespannt, wenn wir uns über unsere Eindrücke austauschen.
Ich hoffe auch, dass Du ein schönes Osterwochenende hattest.
Demnächst schaue ich auch bei Dir vorbei. Dein neues Format hört sich nämlich sehr spannend an.
viele Grüße und bis bald,
Emma