
Hallo zusammen,
das neue Jahr hat begonnen und ich möchte die Gelegenheit nutzen meinen Jahresrückblick mit euch zu teilen:
Obwohl ich weniger Hörbücher gehört habe, als 2024, gibt es einige Highlights, von denen ich euch erzählen möchte.
Hinter den Kulissen ist außerdem viel passiert: Ich habe drei Bücher geschrieben, eines davon ist bereits veröffentlicht. Da mir im vergangenen Jahr Zeit für Blogartikel fehlte, verrate ich euch im Jahresrückblick auch, was im vergangenen Jahr sonst noch los war und worauf ihr euch im neuen Jahr freuen könnt.
Neugierig? Dann lest unbedingt weiter.
Beendet: Die Statistik
Kommen wir zuerst zu meiner Jahresstatistik:
Gelesene / gehörte Zeit: 17 Tage 14 Stunden 52 Minuten
Beendete Hörbücher: 39 Hörbücher
Beendete Hörspiele: 1 Hörspiel
Beendete Bücher: ein Buch
Hörbücher in Seiten: 16.569 Hörbuchseiten
Gelesene Seiten: 222 Seiten
Beendet im Dezember:
- Der Tote mit dem Silberzeichen* von J. K. Rowling
- Du spinnst wohl von Kai Pannen
- Geschenkt von Moritz Matthies
- Der Weihnachtsmannkiller 2* von Klaus-Peter Wolf
- Nightmore – Das gruseligste Internat der Welt: Plötzlich Werwolf* von Vanessa Walder
Aktueller Stand meines Stapels ungehörter Bücher: 80 Hörbücher bzw. Hörspiele
Ich nehme mit ins neue Jahr:
- The Outlaw’s Heart – Dry Creek Cronicles von Mia Newman
Und weil ich noch nicht genug von Zahlen und Fakten habe, gibt es an dieser Stelle auch wieder eine Übersicht der nationalen und internationalen Autor*innen:
National International
Autoren: 11 4
Autorinnen: 11 5
In diesem Jahr habe ich sehr viele Reihen gehört. Das heißt Autor*innen von denen ich mehrere Titel gehört habe, zählen auch nur einmal in die Statistik.
Auch bei der Auflistung der Genres gestaltet es sich diesmal etwas schwierig, weil ich einige Hörbücher nicht klar einem Hauptgenre zuordnen konnte und dann einfach beschlossen habe, die Titel sowohl dem Haupt-, als auch dem Zweitgenre zuzuordnen.
Beispiel: Kinderhörbuch, Fantasy.
In diesem Jahr habe ich Titel aus folgenden Genres gelesen bzw. gehört:
1 Autobiografie
13 Fantasyromane
2 Historische Romane
2 Jugendhörbücher
8 Kinderhörbücher
1 Kinderhörspiele
8 Krimis
4 Liebesromane
6 Romane
5 Sachbücher
1 Thriller
Obwohl ich den Eindruck hatte relativ wenig Sachhörbücher gehört zu haben, bin ich doch überrascht, dass es fünf Titel geworden sind. Sehr gern möchte ich wieder mehr Jugendhörbücher hören. Momentan ist es für mich aber schwer die Titel unter den New Adult Romanen herauszufiltern.
Beendet: Meine Hörbuchhighlights 2025
Es gibt Jahre in denen es mir sehr schwerfällt Highlights zu nennen. In diesem Jahr stand meine Auswahl relativ schnell fest. Die Reihenfolge setzt sich aus den Monaten zusammen, in denen ich die Hörbücher beendet habe:

Rath
von Volker Kutscher
Mit diesem Band finden die Rath-Romane ihren Abschluss. Wir begleiten Familie Rath ein letztes Mal während des Nationalsozialismus. Der Roman endet bei der Pogromnacht.
Volker Kutscher beschreibt in dieser Reihe, insbesondere im letzten Band, wie sich der Nationalsozialismus auf Familie Rath und den ehemaligen Pflegesohn Fritze auswirken.
Während sich Gereon Rath nach der Leichtigkeit der 1920er Jahre sehnt, versucht Charly die Lücken im System zu finden und so viele Menschen zu retten, wie sie eben kann. Fritze erkennt, dass er sich bei der Hitlerjugend nicht wohlfühlt. Er versteht nicht, warum sie einfach so grundlos jüdischen Menschen Gewalt antun sollen. Schließlich haben sie nichts getan. Und als wäre das nicht genug gibt es sogar einen Kriminalfall, der Fritze in große Schwierigkeiten bringen wird.
Volker Kutscher spielt hier mit unseren Vorstellungen darüber was Gerechtigkeit ist. So wollte ich unbedingt dass Figuren, die aus meiner Sicht klare Antagonisten waren, in diesem Band heimgezahlt bekamen, was sie anderen Figuren angetan haben. Unter heimzahlen verstand ich, dass sie in schlechtere Positionen gebracht werden, aber nicht, dass ihnen selbst Gewalt angetan wird. Als sich in der Handlung dann das ausbreitete, was ich als Rache bezeichne, fragte ich mich, ob sich dadurch wirklich etwas verbessert hat.
Gerade der letzte Band arbeitet für mich heraus, wie wichtig es ist, dass wir nicht vergessen, dass wir alle Menschen sind mit Gefühlen, Wünschen und Träumen. Auch wenn sie manchmal unterschiedlich sind, gibt uns das noch nicht das Recht, andere Personen dafür zu bestrafen, nur weil sie nicht unserer Meinung sind.
Produziert wurde das Hörbuch ungekürzt sowohl als Hörbuch-CD als auch als Hörbuch-Download im HörbuchHamburg Verlag. Es liest David Nathan, der die immer düster werdende Handlung gekonnt in Worte fasst und die Handlung für mich greifbar macht.
Meine Rezension findet ihr auf dieser Seite

Das Lied von Eis und Feuer – Die Herren von Winterfell*
von George R. R. Martin
Die meisten von euch werden diese Reihe unter dem Titel Game of Thrones kennen: Im ersten Band lernen wir Familie Stark kennen. Ned Stark wird nach King’s Landing berufen um die rechte Hand des Königs zu werden. Er nimmt seine beiden Töchter Sansa und Arya mit. Sansa soll den Sohn des Königs heiraten. Der Rest der Familie bleibt in Winterfell zurück. Alle bis auf Neds unehelichen Sohn Jon Snow. Er wird zur Nachtwache geschickt. Einer Gruppe, welche die sieben Königslande bewachen soll.
Dieses Hörbuch habe ich nicht aufgrund seiner Handlung als Jahreshighlight bestimmt. Es ist vor allem die Gestaltung, die mich beeindruckt hat. RandomHouse Audio hat die Reihe noch einmal neu übersetzen und ungekürzt produzieren lassen und Stefan Kaminski als Sprecher engagiert. Inzwischen habe ich die ersten drei Bände beendet und bin beeindruckt, dass Stefan Kaminski für jede Figur, egal ob Haupt-, oder Nebenfigur, eine eigene Stimme findet. Und ja, in dieser Reihe gibt es wirklich sehr viele Figuren.
Meine Rezension findet ihr auf dieser Seite.

Für Polina*
von Takis Würger
Hannes und Polina könnten nicht unterschiedlicher sein: Während Hannes die Worte fehlen, um seine Gefühle auszudrücken und fremden Personen erst einmal unsicher begegnet, nimmt Polina kein Blatt vor dem Mund und ist offen für ihr Gegenüber. Als Hannes durch Zufall Gefallen am Klavierspielen findet, eröffnet sich für ihn eine neue Welt.
Takis Würger nimmt uns mit in die Welt der Klassik und zeigt uns wie sich Hannes und Polina durchs Leben schlängeln, immer auf der Suche nach ihrem Glück.
Takis Würger kannte ich bisher vor allem durch seine Romanbiografien, die sich durch Spannung auszeichneten. In Für Polina erzählt er die Handlung leise, aber dafür deutlich und lässt uns Klaviermusik hören, obwohl im Hörbuch kein einziger Ton gespielt wird.
Das Hörbuch wurde ungekürzt ausschließlich als Hörbuch-Download im Diogenes Verlag produziert. Es liest Robert Stadlober, der durch seine Betonung Hannes Stille und Polinas Energie gut herausarbeiten konnte.
Meine Rezension findet ihr auf dieser Seite.

Atlas – Die Geschichte von Pa Salt*
von Lucinda Riley und Harry Whittaker
Mit diesem Hörbuch findet die Sieben-Schwestern-Reihe von Lucinda Riley ihren Abschluss: wir lernen Pa Salt kennen, den Adoptivvater von sechs Schwestern, finden heraus, wie er aufgewachsen ist und erfahren, wie er zu seinen Adoptivtöchtern kam.
Während ich in den ersten Bänden der Reihe den Eindruck hatte, dass Lucinda Riley einen Roman nach Riley-Erzählweise erzählt, bekam ich von Band zu Band den Eindruck, dass in der Handlung mehr steckt als Liebesgeschichte-und-Familiengeheimnis. Obwohl Lucinda Riley Atlas – Die Geschichte von Pa Salt nicht mehr selbst zu Ende schreiben konnte, orientierte sich ihr Sohn Harry Whittaker bei der Fertigstellung an ihren Aufzeichnungen.
Neben der gemütlichen Atmosphäre, die wir aus den Riley-Romanen bereits kennen, entdeckte ich hier viele Spannungsanteile, die mir sehr gut gefallen haben. Ich hatte viele Aha-Momente in diesem Hörbuch und hatte direkt Lust nochmal mit der Reihe zu beginnen. Eine Reihe, die für mich einen stimmigen Abschluss findet und die ich euch sehr weiterempfehlen kann.
Produziert wurde die Hörbuchreihe sowohl als gekürzte CD-Ausgaben als auch ungekürzt ausschließlich als Hörbuch-Download im Hörverlag. Bei mir ist ein schicker Schuber mit allen Bänden eingezogen.
Meine Rezension findet ihr auf dieser Seite.

Himmel ohne Ende*
von Julia Engelmann
Die 15-jährige Charlie vermisst ihren Vater und weiß genau, dass ihr die Worte fehlen um sich mitzuteilen. Sie wäre so gern Teil der Welt, hat aber die ganze Zeit das Gefühl nur von außen auf das zu schauen, was um sie herum passiert. Als ein neuer Schüler in die Klasse kommt, den alle nur Pommes nennen, lernt sie einen Jungen kennen, der sie wahrnimmt.
Julia Engelmann feierte mit Himmel ohne Ende ihr Romandebüt. Bisher kannten wir sie vor allem durch ihre Poetry Slam Textbände. In ihrem Jugendhörbuch erzählt sie nicht nur von einem Mädchen, das zurück ins Leben findet, sondern auch von einer Freundschaft, in der sich zwei Personen auf Augenhöhe begegnen und voneinander lernen.
Das Hörbuch ist ausschließlich als Hörbuch-Download ungekürzt im Diogenes Verlag erschienen und wird von Julia Engelmann gelesen. Gelegentlich wechselt sie von der Roman-Betonung in die Poetry-Slam-Betonung, was für mich ziemlich gut zum Text passte. Ihre schlichte Betonung war für die Handlung genau das Richtige, weil dadurch die unmerkliche Entwicklung von Charlie hervorgehoben wurde.
Meine Rezension findet ihr auf dieser Seite.

Gewaltfreie Kommunikation – Eine Sprache des Lebens
von Marshall B. Rosenberg
In diesem Sachhörbuch gibt uns Marshall B. Rosenberg, der Gründer der Gewaltfreien Kommunikation, eine Einführung in seine Theorie. Dabei geht er strukturiert und sehr reflektiert vor. Er macht kein Geheimnis daraus, dass es viel Übung braucht um die Gewaltfreie Kommunikation anwenden zu können und das es auch nicht immer leicht ist, gewaltfrei zu kommunizieren.
Was mir an diesem Hörbuch sehr gut gefallen hat war zum einen die Struktur und zum anderen die Hörbuchgestaltung. Je nachdem welche Passage gelesen wurde, gab es unterschiedliche Sprechende. Das Hörbuch wurde in Theoretische Abschnitte, Passagen, in denen Rosenberg reflektiert und Beispiele, vor allem in Form von Dialogen, unterteilt. Dadurch, dass jeder Abschnitt von unterschiedlichen Personen gelesen wurde, gab es für mich eine Abwechslung in der Interpretation und der Inhalt wurde dadurch auch rund. Zu hören sind u.a. Thomas Holländer, Ann Vielhaben und Ulrike Hübschmann.
Ich finde es sehr schade, dass es dieses Hörbuch in dieser Ausgabe nicht mehr im Buchhandel gibt. Es wurde ursprünglich von steinbach – sprechende Bücher produziert, einem Verlag, der leider vor einigen Jahren von einem Konzern gekauft wurde.
Meine Rezension wird im Laufe des Jahres online gehen.

Was man von hier aus sehen kann
von Mariana Leky
Als Selma von einem Okapi träumt ist das ganze Dorf in Aufruhr. Sie wissen nämlich alle, dass innerhalb der nächsten vierundzwanzig Stunden jemand sterben wird. Als der Tod dann zu spät kommt und Luises besten Freund mitnimmt, ändert sich das Leben vieler Dorfbewohnenden.
Mariana Leky nimmt uns mit in den Alltag eines fiktiven Dorfes. Wir sehen die Welt durch Luises Brille, wissen nicht, ob sie die allwissende Erzählerin ist, oder wir lediglich erfahren, wie ihr Blick auf die Welt ist.
Mariana Leky erzählt die Handlung leise und gekonnt, mit vielen beeindruckenden Figuren und wiederkehrenden Situationen, welche die Handlung für mich haben rund werden lassen.
Das Hörbuch wurde ungekürzt im Label tacheles im ROOF Music Verlag produziert und wird von Sandra Hüller gelesen. Sie hat eine tiefere Stimmfarbe und dadurch die Dorfbewohnenden gekonnt interpretieren können.
Meine Rezension wird im Laufe des Jahres online gehen.

Himmelerdenblau*
von Romy Hausmann
Anlässlich Julie Nowaks zwanzigjährigem Verschwinden wollen die True-Crime-Podcasterin Liv und ihr Partner Phil den Fall nochmal neu aufrollen. Sie glauben die Person zu finden, die damals für Julies Verschwinden verantwortlich war. Zu allererst soll Liv mit Theo, Julies Vater, sprechen. Er hat inzwischen Demenz und muss erkennen, dass ihm seine Erinnerungen oft Streiche spielen und sich auch viele Wörter ungewohnt anfühlen.
In der Handlung lernen wir auch Julies Schwester Sophia, Julies Exfreund Daniel und eine Figur kennen, die nur von allen Lara genannt wird.
Romy Hausmann widmet sich in Himmelerdenblau dem Genre True Crime. Durch den fiktiven Fall führte sie mir vor Augen wie leicht ich mich von meiner Wahrnehmung täuschen lasse und das die Version der Handlung, die ich mir zurechtgelegt habe, manchmal schöner klingt als die Wahrheit, weil die Wahrheit zu schwierig zu verkraften ist.
Beeindruckt hat mich das Hörbuch aufgrund seiner Hörbuchgestaltung. Der Hörverlag hat Himmelerdenblau ungekürzt sowohl als Hörbuch-Download als auch als Hörbuch-CD produziert. Mit einer fiktiven Podcast Folge von Liv und Phil bekamen wir auch etwas Podcast Stimmung im Hörbuch.
Meine Rezension findet ihr auf dieser Seite.

Nightmore – Plötzlich Werwolf*
von Vanessa Walder
Fynn hat nur ein Ziel: Schnellstmöglich von seiner neuen Schule zu fliegen, damit er wieder nach Hause zu seiner Familie kann. Als er von einem Werwolf gebissen wurde, musste er nämlich sein bisheriges Leben zurücklassen und besucht jetzt das Nightmore Internat. Als sein Vorhaben zum Greifen nah scheint, trifft er eine Entscheidung mit der er wohl am allerwenigsten gerechnet hätte.
Schon mit den ersten Minuten hatte mich Vanessa Walder überzeugt. Sie erzählt die Handlung aus der Perspektive eines allwissenden Erzählenden der die Hörenden direkt anspricht. Wer er ist, konnte ich noch nicht herausfinden. Mit einer Laufzeit über etwas einer Stunde bekommen wir ein kurzweiliges, schauriges, aber nicht gruseliges Abenteuer geboten, das sich vor allem an Jungs richtet. Ich war sehr beeindruckt davon, wie viel Vanessa Walder innerhalb der kurzen Laufzeit erzählen kann und freue mich, dass die Reihe im Februar weitergeht.
Dieser Reihenauftakt wurde ungekürzt im JUMBO Verlag produziert, der zur Edel Music Entertainment GmbH gehört und wird von Julian Greis gelesen.
Und sonst so?
Diese Überschrift klingt so unscheinbar, dabei sind bei mir im vergangenen Jahr ziemlich viele Sachen passiert:
Drei Bücher wurden geschrieben und eins ist veröffentlicht

Ende August erschien mit Die Chroniken von All Hallows Village – Der Aufbruch der Auftakt der All-Hallows-Village Reihe. Die Reihe umfasst aktuell zwei Hauptbände und eine Kurzgeschichtensammlung.
Im vergangenen Jahr war ich also ziemlich viel mit der Buchproduktion beschäftigt. Alle Bände sind lektoriert, das Lektorat von Band 2 ist so gut wie durch. Es fehlen noch fünf Seiten und das Bonuskapitel für die Hardcover-Ausgabe.
Die Buchproduktion hat mir viel Spaß gemacht, aber auch einiges an Geduld gebraucht, weil es gegen Ende sehr knapp wurde. Ich bin sehr froh, dass ich Band 1 trotz Verzögerungen wie geplant veröffentlichen konnte und zumindest ein kleiner Teil meines Marketings noch funktioniert hat. Inzwischen sind auch schon ein paar Rezensionen online gegangen und es gibt Die Chroniken von All Hallows Village – Der Aufbruch auch überall als Hörbuch zu hören.
Kurzum: Alle Infos zu Band 1 wie beispielsweise erste Lesendenstimmen, Möglichkeiten das Buch zu bestellen oder auch eine XXL Hörprobe findet ihr auf dieser Seite.
Während Band 2 voraussichtlich erst Ende August veröffentlicht werden wird, gibt es im Frühjahr schon Nachschub aus All Hallows Village. Dazu aber demnächst mehr.
Veränderungen im Buchclub

Hier auf meiner Website bekommt ihr den Buchclub bis auf die Seite oben im Menü und Rezensionen unserer gelesenen oder gehörten Bücher so gut wie gar nicht mit. Trotzdem ist es eines meiner Projekte und es käme mir falsch vor, den Buchclub beim Jahresrückblick außen vor zu lassen.
Inzwischen treffe ich mich einmal im Monat mit den Admins um die ganzen organisatorischen Dinge zu besprechen. Das betrifft: Themenfindung für die Leserunden, Planungen von Jahres-Challenges, Lesemarathons oder Beiträgen, die während unserer Leserunde online gehen sollen. Nicht zu vergessen nutzen wir unsere Treffen auch um unsere kreativen Ideen miteinander zu teilen und weiterzudenken.
Im neuen Jahr kehren wir zurück zu unseren Wurzeln und probieren aber auch neue Dinge aus: So hat sich gezeigt, dass unsere Leserunde im Sommer die Leserunde ist, die am wenigsten genutzt wird. Deswegen verabschieden wir uns im Juli und August in unsere Sommerpause und werden hier lediglich unsere gewohnten Beiträge wie Monatsrückblicke oder die Beiträge zur Jahres-Challenge veröffentlichen.
Außerdem verlegen wir die Diskussionen zu unseren Leserunden-Büchern wieder auf das Ende des Quartals und verlassen uns darauf, dass sich die Schnelllesenden die Bücher so einteilen, dass sie nicht bis zur Diskussion vergessen haben, worum es eigentlich ging. (Das wurde vor einiger Zeit mal als Argument vorgebracht, jedoch zeigte die Erfahrung, dass die meisten Mitglieder nur bei einer Lektüre mitlesen).
Auch unsere Lesemarathons, Lesenachmittage bzw. Leseabende, gehören im Buchclub zur regelmäßigen und auch sehr beliebten Tradition. Im neuen Jahr wollen wir die Lesemarathons dazu nutzen um gemeinsam mit einem Buch zu beginnen, wobei wir Admins dieses Buch ausnahmsweise vorgeben.
Ich bin wirklich sehr gespannt wie diese Veränderungen im Buchclub angenommen werden und ob es langfristig zu mehr Austausch kommen wird. Ich werde berichten, spätestens im nächsten Jahresrückblick.
Der Freiburger Bücherstammtisch wächst kontinuierlich

Es freut mich total, dass sich der Freiburger Bücherstammtisch nach unserem Corona-Loch so gut erholt hat. Schon im vergangenen Jahr durften wir viele neue Gesichter in unserer Gruppe begrüßen. Einige haben nur kurz reingeschaut, andere sind geblieben. Auch wenn sie nicht zu jedem Treffen kommen können, gehören sie doch zum festen Kern der Gruppe.
Das Interesse nimmt nach wie vor nicht ab und so war ich ziemlich erstaunt, dass bei unserem Treffen im September erstmals zwanzig Leute da waren. Damit weiterhin alle, die wollen, zu Wort kommen können, haben wir beschlossen die Gruppe ab einer Größe von 16 Personen zu teilen. Bisher kam es noch nicht dazu, weil wir bei den anderen Treffen für gewöhnlich 12 – 15 Personen sind.
Außerdem wollen wir gern mehr gemeinsam lesen. Das hat unter anderem den Vorteil, dass wir uns bei Diskussionen zu Büchern auf Bücher beziehen können, die alle Mitglieder kennen. Ob wir das mit einer Buchbesprechung pro Quartal wirklich durchziehen? Ich verrate es euch spätestens im nächsten Jahresrückblick.
Zurückgeblickt: Konzerterlebnisse und Frankfurter Buchmesse

Was mir im vergangenen Jahr wieder sehr gut getan hat waren die vielen Konzerte, die ich besucht habe. Mein Konzertjahr begann und endete mit Die Lärmer, ehemals bekannt als Luxuslärm und seit letztem Jahr unter dem Namen Die Lärmer zu hören. Für die Frühjahrs-Tour der Band bin ich bis nach Frankfurt gefahren.
Im Juli ging es dann für mich für einen Tag zum Breisacher Pinot and Rock Festival (mit u.a. No Angels, Stefanie Heinzmann und Alvaro Soler) sowie zum Konzert von Samu Haber bei dem Emmendinger I EM Music Festival (er hat sogar ein finnisches Lied gesungen, was mich sehr gefreut hat).
Weil die Frühjahrs-Tour der Lärmer so erfolgreich war haben sie im Herbst noch einmal in Freiburg vorbeigeschaut. Dafür habe ich ausnahmsweise sogar den Bücherstammtisch sausen lassen.
Außerdem war ich nach über zehn Jahren wieder bei einem Kabarettisten und habe Torsten Sträter live gesehen. Ich war ziemlich beeindruckt davon, wie er bei all den angefangenen Geschichten den Überblick behält und jeden Handlungsstrang zu Ende bringt, sodass seine Geschichte wirklich rund ist. Inhaltlich waren viel Humor Wortwitz und Situationskomik und auch melancholische Momente dabei. Da mich Sträters Art Geschichten zu erzählen fasziniert hat, würde ich mir sein neues Programm auch wieder anschauen, schon allein um herauszufinden, wie er die Geschichte erzählt und die Fäden zusammenhält.
Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen von allen besuchten Veranstaltungen zu berichten. Wegen der Buchveröffentlichung und meiner immer noch nicht leeren To Do Liste blieb es lediglich bei ein paar kurzen Eindrücken in den Monatsrückblicken.
Von meinen Erlebnissen auf der Frankfurter Buchmesse habe ich euch bereits erzählt. Den Messebericht wollte ich mir nämlich trotz Buchveröffentlichung nicht nehmen lassen. Auch wenn sich mein Terminplan in den letzten Jahren auf der Messe sehr gewandelt hat, bin ich trotzdem jedes Jahr aufs Neue froh hingefahren zu sein.
Gesundheit und Pläne für 2026

Im Frühjahr 2024 hatte ich es in einem Monatsrückblick kurz erwähnt: Meine Zahn-Baustelle begann und fand am ersten Oktober letzten Jahres nun endlich ihr Ende. Ich bin sehr froh, im neuen Jahr weniger Zeit in Wartezimmern und Arztpraxen zu verbringen und nicht bei jeder Mahlzeit überlegen zu müssen, ob oder wie ich sie kauen kann.
Für diejenigen unter euch, die schon eine Weile mitlesen gibt es an dieser Stelle eine gute Nachricht: Ich werde meine Gefordert-Rubrik wiederbeleben.
Seit ich ins Berufsleben gestartet bin, hat diese Rubrik pausiert, da ich hauptberuflich Menschen mit (drohenden) Behinderungen und ihre Angehörigen zu allen möglichen Fragen rund um die Themen Behinderung und Teilhabe berate und meine Freizeit deswegen anderweitig gestalten wollte.
Hinzu kam auch, dass es dank tollen Aktivist*innen schon viele Beiträge zum Thema Behinderung gibt und ich deswegen keinen Handlungsbedarf gesehen habe, weitere Artikel zu schreiben.
Nun beginnt für mich im neuen Jahr aber ein weiteres Kapitel in Richtung Selbstständigkeit, das ich gern teilen möchte. Ich habe Ende letzten Jahres nämlich einen Antrag auf Alltags-, und Freizeitassistenz gestellt, sowie mein Arbeitsassistenz-Modell umgestellt, wobei die Umstellung noch nicht ganz vollzogen ist. Deswegen plane ich derzeit eine kleine Artikelreihe zum Thema Wie kann ich mit Behinderung selbstständig leben? und hoffe aktuell einmal im Quartal einen Artikel in dieser Rubrik veröffentlichen zu können.
In den Artikeln geht es mir darum Möglichkeiten des selbstbestimmten Lebens für Menschen mit Behinderungen aufzuzeigen, aber nicht über die Bereiche zu schreiben zu denen es schon viel Material gibt, sondern die Aspekte herauszugreifen über die es online noch nicht viel gibt. Nicht zu vergessen möchte ich auf die Beratungsangebote für Menschen mit (drohenden) Behinderungen aufmerksam machen, von denen einige leider noch viel zu unbekannt sind.
Ihr habt Fragen, die ich in dieser Artikelreihe behandeln sollte? Dann schreibt sie gern in die Kommentare oder schickt mir eine E-Mail an EmmaZecka(at)gmx.de
Was gab’s zu erzählen?
Ihr habt euch schon entspannt zurückgelehnt, weil ihr dachtet, den Statistik-Teil überstanden zu haben? Dann setzt euch aufrecht hin und macht euch bereit für den letzten Statistik-Teil. Versprochen! An dieser Stelle blicken wir nämlich auf die fünf beliebtesten Beiträge des Jahres zurück. Also die Beiträge, die ihr am meisten gelesen habt.
Hilfe anbieten aber wie?

Ich sehe mich heute noch mit einer Kommilitonin zur Straßenbahn laufen und über diese Artikel-Idee sprechen. Menschen mit Behinderung Hilfe anbieten. Wie geht man hier am besten vor um niemandem auf die Füße zu treten?
Spoiler: ein Rezept mit dem alle Menschen mit Behinderung zufrieden sind, wird es nicht geben. In meinem Artikel erwarten euch ein paar Grundlagen mit denen ihr bei blinden und sehbehinderten Menschen wahrscheinlich einige Fettnäpfchen vermeiden werdet.
Niemals hätte ich gedacht, dass dieser Artikel sich so lange unter den beliebtesten Beiträgen halten wird.
Was wir dachten, was wir taten* (Rezension)

Die Bloggenden unter euch kennen es vielleicht: Es gibt dieses Buch, was euch gut gefallen hat, aber euch fehlen die richtigen Worte um eure Begeisterung zu teilen?
Genauso ging es mir bei meiner Rezension von Was wir dachten, was wir taten von Lea-Lina Oppermann. Hier wird eine Schulklasse von einer maskierten Person als Geiseln genommen. Sie müssen Aufgaben erfüllen, welche die Geheimnisse der Personen ans Licht bringen. Wir erleben die Handlung aus der Perspektive von zwei SchülerInnen und einem Lehrer.
Was mich an diesem Hörbuch beeindruckt hat war nicht nur die Handlung, sondern auch die Hörbuchproduktion.
Inzwischen habe ich die Vermutung, dass viele Schüler*innen auf meine Rezension aufmerksam geworden sind. Entweder, weil sie sich vor dem Lesen drücken wollen, oder weil sie eine Rezension für den Deutschunterricht brauchen. Spoiler: ich glaube nicht, dass euch meine Rezension hier groß weiterhelfen wird.
Das strömende Grab* (Rezension)

Von diesem Hörbuch gibt es zwei Zitate, die ich auf der Startseite meiner Website eingebunden habe. Das ist eine meiner Vermutungen weswegen die Rezension zu Das strömende Grab so oft angeklickt wird.
Ansonsten stelle ich fest, dass ziemlich oft nach diesem Hörbuch gegoogelt wird. Cormoran Strike und seine Geschäftspartnerin Robin Ellacott sind diesmal auf den Spuren einer Sekte unterwegs. Sie sollen einen jungen Mann aus dieser Sekte herausholen. Dafür muss sich Robin als verdeckte Ermittlerin einschleusen.
Auch wenn dieser Inhalt nicht leicht zu verdauen ist, gehört Das strömende Grab* zu den Bänden der Reihe, die mir wirklich gut gefallen haben. Dicht gefolgt von Das tiefschwarze Herz*, in dem u.a. das ehemalige Soziale Netzwerk Twitter eine große Rolle spielt.
Die Schattenschwester* (Rezension)

Bei dieser Rezension handelt es sich um meine Besprechung zum dritten Band der Sieben-Schwestern Reihe. Hier begibt sich Star auf die Suche nach ihrer Familie.
Star ist eine meiner Lieblingsfiguren, weil sie zu Beginn des Hörbuches wirklich sehr schüchtern ist und im Laufe der Handlung lernt, sich mitzuteilen und zu sich zu stehen.
Warum ausgerechnet meine Rezension zur Schattenschwester so häufig angeklickt wird, kann ich wieder einmal nicht ganz nachvollziehen, hoffe aber, dass dieses Hörbuch viele begeisterte Hörende finden wird.
Ebenfalls unter den Top 5 Beiträgen ist meine Rezension zu Atlas – Die Geschichte von Pa Salt. Dadurch, dass ich zu Beginn des Artikels schon etwas zum Hörbuch geschrieben habe, gehe ich hier nicht weiter auf den Inhalt ein.
Und Du?
Welche Buchhighlights oder Hörbuchhighlights nimmst Du aus dem vergangenen Jahr mit?
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Die mit * markierten Hörbücher wurden mir kostenlos von den jeweiligen Verlagen als Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

